Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Veranstaltungen 2026

Generalversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen (15.01.2026)

Unsere Generalversammlung am 15.01.2026 war mit 32 Vereinsmitgliedern und KrsOrgLtr Dietmar EITEL sehr gut besucht. Nach den allgemeinen Dingen einer solchen Versammlung erfolgten Neuwahlen von RK und RAG. Florian ZIEGLER stand nicht mehr als einer der Stellvertreter in der RK zur Verfügung. Mit Stefan BARTH haben wir schnell ein neues Vorstandsmitglied gefunden. Ansonsten blieb die alte Vorstandschaft auch die Neue.

Revisoren: Sven WEIDINGER, Detlef REUSCH; stellv. Revisoren: Udo STAMMBERGER, Michael KÖHLER. Delegierte: MEIER, Manfred; STEINBAUER, Matthias; SCHÜLLER, Gerhard; MARTIN, Heinz; KERNER, Harald; STAMMBERGER, Jan; ENDER, Philip; HÖLL, Fabian; KRONELI, Oliver; HELLWIG, Hans-Jörg; GROB, Oliver; KÖHLER, Michael; WILLRICH, Daniel; insgesamt 13!

In der RAG bleibt Stefan MEYER unser Vorsitzender. Matthias STEINBAUER folgt auf Detlef REUSCH als Stellvertreter. Gerhard SCHÜLLER bleibt Kassenwart und Michael ENSGRABER Schriftführer.

Danach durften wir noch Ehrungen langjähriger verdienter Kameraden vornehmen: Benjamin BAUER, Jan STAMMBERGER und Philip HETZNER erhielten die Urkunden der Landesgruppe Bayern für 10 Jahre treue Mitgliedschaft in RK und Verband. Schön, dass wir aktive junge Kameraden in unseren Reihen haben. Thorsten KÖRBER wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt und Manfred GEBHARDT erhielt die fehlende Urkunde für 40 Jahre.



Neujahresempfang CSU-Heroldsberg (01.02.2026)

Der traditionelle Neujahresempfang der CSU-Heroldsberg fand am 01.02.2026 ab 17.00 Uhr im Bürgersaal statt. Natürlich stand in diesem Jahr die Kommunalwahl im Mittelpunkt aller Redebeiträge. Gastredner war der bayerische Innenminister Joachim Hermann.

Dieser nahm sich viel Zeit für Einzelgespräche mit den Zuhörern, auch mit den anwesenden Kameraden der RK-Großgeschaidt. Nicht nur als Reserveoffizier, auch als bayerischer Innenminister bedankte er sich für das Engagement der Reserve zum Wohle Bayerns und Deutschlands. Die Veranstaltung endete wie immer mit dem Singen der Hymnen.



Winterorientierungsmarsch 2026 (07.02.2026)

Eigentlich sollte dieser bereits am 01.04.2020 in Zusammenarbeit mit der RK-Fürth stattfinden. Alles war ausgeplant, aber dann kam Corona. Sechs Jahre später konnte der Marsch am Samstag, 07.02.2026 stattfinden. Und auch dem Wort „Winter“ wurde der Marsch gerecht, lag doch eine geschlossene Schneedecke auf dem Übungsgelände „Zirndorfer Stadtwald“. Ein paar Tage später war diese vollständig weggetaut.

Um 08.15 Uhr trafen sich die Großgeschaidter, Fürther und Nürnberger Teilnehmer beim Gasthaus Wilhelm-Tell in Zirndorf. Dort erfolgte die Auslosung der Mannschaften, Material- und Verpflegungsausgabe, Einweisung in die Lage. Im Anschluss nahm das Stationspersonal der 10 eingebauten Stationen die 10 Mannschaften mit zu den Stationen. Dort gemeinsamer Aufbau der Stationen. Nachdem alle Stationen Einsatzbereitschaft gemeldet hatten konnte der Wettkampf für alle 10 Mannschaften – 7 Großgeschaidter, 2 Fürther und eine Nürnberger – zeitgleich um 09.15 Uhr starten. Durch dieses System kam es zu keinen morgendlichen und auch zu keinen sonstigen Wartezeiten. Allerdings mussten dafür morgens zusätzlich zu den 30 Wettkämpfern auch 21 Mann Funktionspersonal bereitstehen. Aber da das alles sichergestellt war, konnte der Wettkampf ohne Verzögerungen und Wartezeiten ablaufen.

Stationen:
- Handgranatenzielwurf (Manfred Meier, Robert Ellmann)
- Armbrustschießen (Heinz Martin, Georg Wichert)
- Sicherheitspolitischer Fragebogen sowie Waffen/Munitionszuordnung (Alexander Ballhorn, Harald Kornetzky)
- Waffenausbildung (Harald Kerner)
- Langwaffenschießen (Stefan Meyer, Gernot Jank)
- Betreiben einer Feuerstelle (Gerhard Roth, Thomas Mahler)
- Selbst- und Kameradenhilfe (Jörg Dingfelder, Ralf Moser)
- Marschkompasszahlen und Entfernungen bestimmen (Matthias Steinbauer)
- Doppelter Seilsteg (FFW Großgeschaidt, Thorsten Hetzner, Thilo Schell)
- Land- und Luftahrzeugerkennung (Tobias Döter, Ali Morgenroth, Yvonne Morgenroth)
- Gefechtsstand: Martin Scharrer, Reinhold Hetzner.

Etwas später als geplant kehrten Mannschaften und Funktioner zwischen 15.30 und 16.30 Uhr zum Ausgangspunkt zurück. Parallel zum Abendessen erfolgte die Auswertung des Wettbewerbs mit Siegerehrung gegen 17.30 Uhr. Diese ergab folgendes Ergebnis:

1. Platz OSG Philip HETZNER; OG Pascal WERNER; OG Daniel WILLRICH 825,3 Punkte
2. Platz OSF Dieter GEMMEL; MT Oliver GROB; OG Marco LEISEGANG 820,1 Punkte
3. Platz OG Stefan BARTH; OSG Johannes GOTTSCHALK; HG Fabian HÖLL 750,6 Punkte
4. Platz HG Heiko HETZNER; OG Sebastian IPPISCH; OSG Matthias JANSSEN 746,4 Punkte
5. Platz OG Hans-Jörg HELLWIG; OSG Tilo SEIFERT; OG Jan STAMMBERGER 736 Punkte
6. Platz SG Carlos BAENA; OG Sebastian OLIV;OSG Bernd SCHMIDTKANZ 725 Punkte
7. Platz SU Dominik PAUSCH; G Ludger SCHLAUTMANN; OSA Sven SUDHOFF 723,6 Punkte
8. Platz SG Michael KÖHLER; HG Frederik PROCHAZKA; OG Markus STEINBAUER; Lenny 711,2 Punkte
9. Platz OSG Sebastian KÖGEL; SU Markus REINIGER; G Peter SCHELL 702 Punkte
10. Platz SU Benjamin HAAS; Michael HAAS; OG Tabea SAUERBREY 627,5 Punkte

Der Kameradschaftsabend danach ergab nochmals ein sehr gutes Miteinander mit den Kameraden der RK-Fürth und der RK-Nürnberg. Insgesamt 54 Teilnehmer, davon 32 RK-Großgeschaidt, waren an diesem Tag im Einsatz.





KALTER-MARSCH 2026 (27.02.-01.03.2026)

Freitag, 27.02. bis Sonntag, 01.03.2026: nach 2 Jahren wieder Kalter Marsch. Freitag Anreise der 4 Wettkämpfer Matthias Janßen, Philip Hetzner, Fabian Höll und Reinhold Hetzner. Abends im Meldekopf Waffenausbildung. Übernachtung in einer Turnhalle.

Samstag-Morgen starteten wir um 07.30 in den Wettkampf mit den zentralen Schießstationen: MP7, MG3, P8, G36 auf der Standortschießanlage. Dort befanden sich auch die Stationen Fehlersuche/-beseitigung an MG3
Station 6: Beobachten und Entfernungsbestimmung mit DF
Station 7: militärischer Fitnessparcours
Station 8: Land- und Luftfahrzeugerkennung
Station 9: Erstellen einer Minenmeldung
Station 10: Hindernisbahn mit Handgranatenzielwurf
Station 11: geteilt: Kriegsvölkerrecht und Taktische Kartenkunde
Station 12: Feuerlöschaufgabe
Station 13: AGSHP
Station 14: Steuern der Fernlenkwaffenstation FLW1
Station 15: Reifenwechsel unter Gefechtslage
Station 16: Erste-Hilfe
Station 17: Zweiter Fitness-Parcours
Station 18: Fernmeldeaufgabe
Station 19: doppelter Seilsteg auf Zeit
Station 20: Schießen mit Granatpistole.

Das alles war bis ca. 13.00 erledigt. Mittagessen, kurze Ruhephase. Einweisung in die Nachtaufgabe, welche heuer „nur“ ein Orientierungslauf war. Keine Durchschlage-Aufgabe - wie sonst üblich - mit Feinddarstellung. Das wäre uns deutlich lieber gewesen. So aber: innerhalb von 3 Stunden anlaufen möglichst vieler, möglichst weit entfernt liegender Standorte – weil es dort viele Punkte zu holen gab. Aber: pünktlich nach 3 Stunden musste die Mannschaft zurück sein, sonst gab es pro Minute Verspätung einen Minuspunkt. Wir hatten einen guten Plan, welchen wir am Ende nicht ganz einhalten konnten, 3 Minuten Verspätung. So hatten wir 52 von 99 (un)möglichen Punkten erreicht. Um 22.13 Uhr Wettkampfende für uns. Rund 40 Kilometer mit 10 Kg Gepäck lagen hinter uns. Noch ein paar Abschlussbier im Meldekopf und dann wohlverdiente Nachtruhe.

Sonntag-Morgen Frühstück, Gepäck verstauen, Halle reinigen. Siegerehrung um 10.00 Uhr. 25 Mannschaften aus Deutschland, Holland und der Schweiz nahmen teil, darunter Aktive und Reservisten. Wie immer wurde die Siegerehrung von hinten nach vorne abgearbeitet. Als es ab Platz 9 einstellig wurde und wir noch nicht aufgerufen waren, hat sich jeder schon sehr gefreut. Platz 5 ging auch nicht an uns, da macht man sich dann schon ein wenig Hoffnung auf das Treppchen. Das blieb uns heuer mit Platz 4 aber leider versagt. Aber auch mit diesem Platz waren wir sehr zufrieden! Übrigens war es das dritte Mal, dass wir beim Kalten Marsch Platz 4 belegt haben!

2003: 6. Platz
2004: 4. Platz
2006: 7. Platz
2008: 4. Platz
2011: 10. Platz
2013: 6. Platz
2017: 5. Platz
2019: 18. Platz
2022: 14. Platz
2024: 2. Platz!!!

Bei der Station "Störungssuche und Beseitigung am MG3" erreichten wir zusammen mit der Mannschaft Marbach 2 die volle Punktzahl als beste Mannschaft.
Zusammen mit der Mannschaft "ROAs Baden-Württemberg" waren wir auch an der Station "Luft- und Landfahrzeugerkennung" das beste Team.
Bei der Aufgabe "Bedienen der Fernlenkwaffenstation FLW1 mit Gefechtssituation" waren wir mit weitem Abstand die beste Gruppe.

Mit 271,11 Punkten beendeten wir die Tagphase auf Platz 5. Bei den Schießaufgaben hat uns heuer etwas die Treffsicherheit gefehlt, sonst hat alles gepasst.
Auch in der Nachtphase belegten wir mit 52 Punkten Platz 5.



Dritte Langwaffen-Meisterschaft der RK-Großgeschaidt (14.03.2026)

Am Montag, 09.03. abends und am Samstag, 14.03.2026 vormittags fand die RK-Langwaffen-Meisterschaft in Gräfenberg statt. 18 Schützen nahmen daran teil, geschossen wurde in 4 Disziplinen. Die Sieger dabei waren:
Wertungsgruppe KK: Tilo Seifert mit 193 (200) Ringen
Wertungsgruppe Militärrepetierer: Reinhold Hetzner mit 117 (150) Ringen
Wertungsgruppe Halbautomat: Stefan Meyer mit 261 (300) Ringen
Wertungsgruppe Zielfernrohr: Stefan Meyer mit 194 (200) Ringen.

Vielen Dank an unseren RAG-Schießsportleiter Stefan Meyer für Planung und Durchführung der Meisterschaft!



Waffenausbildung, Kreisvorstandssitzung und Schießen in Roth im März

Das RK-Treffen am 19.03.2026 war gleichzeitig die Waffenausbildung der Kreisgruppe Mittelfranken-Ost in Roth und stand für uns unter keinen guten Vorzeichen. Fünf RK-Mitglieder waren zu diesem Zeitpunkt auf Wehrübung in Marienberg (Christian, Christoph, Dieter, Daniel, Sebastian) und drei weitere auf Wehrübung in Wildflecken (Matthias J., Markus F., Fabian). Dennoch konnten wir die Ausbilder an den Stationen Ausbildung MG3 (Gerhard, Reinhold); G36 (Marc, Stefan Kracker) und P8 (Harald Kerner, Stefan Meyer) und den Gesamtleitenden (Matthias Steinbauer) stellen. Dazu weitere 7 Kameraden, so dass die RK-Großgeschaidt 14 von 37 Teilnehmern gestellt hat. (Artur, Frederik, Stefan Barth, Julian, Oliver Grob, Oliver Korneli, Pascal). Die beiden AGSGP`s wurden von anderen Kameraden betrieben.

Am nächsten Tag bzw. Abend fand eine erweiterte Kreisvorstandssitzung statt, bei welcher Gerhard und Stefan Barth die RK vertreten haben.

Und wiederum einen Tag später, Samstag, 21.03. folgte das erste Schießen des Jahres auf der Standortschießanlage Roth. Geschossen wurden MG3, P8, G36. Die RK-Großgeschaidt hat dabei den Schießstand MG komplett in Eigenregie betrieben, auf welchem die MG-S3 geschossen wurde. (Reinhold, Tilo, Frederik, Gerhard, Oliver Grob, Stefan Kracker). Matthias Steinbauer war Leitender an einem der beiden G36-Stände, auf welchen G36-S2 und G36-S5 geschossen wurden. Und Marc war auch dabei und unterstützte wo nötig.


Platz 1 bei der RAG-Kreismeisterschaft Mittelfranken-Ost 2026, Großkaliber

Stefan Meyer, Marco Leisegang, Dieter Gemmel und Matthias Steinbauer bildeten die Mannschaft der RK-Großgeschaidt bei der Großkaliber-Kreismeisterschaft in Schwabach am Samstag, 18.04.2026.
39 Schützen aus 9 RKen stellten sich den 4 Wettbewerben, wobei unsere Mannschaft nur bei zweien schoss: Großkaliber-Pistole und Großkaliber-Halbautomatisches Gewehr. Dort aber umso erfolgreicher.

Bei der Pistole belegte Stefan Platz 8 mit 236 Ringen, Matthias Platz 17 mit 208 Ringen, Dieter Platz 20 mit 199 Ringen und Marco Platz 31 mit 143 Ringen. Das ergab in der Mannschaftswertung immerhin noch Platz 4.
Noch besser gelang der Mannschaft aber das Langwaffenschießen. Hier belegte Stefan Platz 1 mit 269 Ringen, Marco Platz 5 mit 233 Ringen, Dieter Platz 9 mit 218 Ringen und Matthias Platz 13 mit 196 Ringen. In der Mannschaftswertung bedeutete das mit weitem Vorsprung Platz 1 für unser Team.
Und Stefan war bester Einzelschütze; also 2 Mal Platz 1! Herzlichen Glückwunsch! (Ergebnisliste).


37tes Großgeschaidter Schafkopfturnier (30.04.2026)

Das 37te Schafkopfturnier unserer RK haben wir wieder gut organisiert und durchgeführt. Es war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg. 120 Kartler haben uns zwar an die Kapazitätsgrenze gebracht, Dank wirklich sehr vieler Helfer konnten wir den Ansturm aber dennoch gut bewältigen. Ein herzliches Danke-Schön an alle, welche in Vorbereitung, Küche, Service, Spielleitung, Auswertung, Aufbau, Abbau usw. beteiligt waren. Insgesamt waren das 20 Helfer und Helferinnen! Ohne euch geht es nicht! Am Ende war das Essen komplett ausverkauft, die Getränke weitestgehend verbraucht, die ca. 40 Preise ausgegeben und alle können auf einen sehr gelungenen Abend zurückblicken. Abgesehen von den Platzierungen der 4 Kartler aus der RK: Sven Achtziger Platz 17, Frank Deffner Platz 42, Reinhold Hetzner Platz 44, Günther Habermann Platz 106. (Ergebnisliste).



Straßenfest in Großgeschaidt (09.05.2026)

Beim sechsten Großgeschaidter Straßenfest waren wir das vierte Mal mit einem Info/Laser-Schießstand vertreten. Das läuft mittlerweile auch schon sehr routiniert ab, wenngleich sich das Füllen des Dienstplanes heuer ein bisschen schwierig gestaltete. Am Ende waren aber alle Schichten, sowie Auf- und Abbau mit ausreichend Helfern bestückt, vielen Dank an die 14 Kameraden, welche dabei mitgeholfen hatten.

Der Stand war am Nachmittag sehr gut besucht, nicht nur, aber insbesonders von den Kindern. Aber auch gut 80 erwachsene Schützen versuchten, mit 5 Treffern bei 6 Schuss sich ein Freigetränk zu erschießen. Das ist zum Glück nicht allen gelungen, gut für die RK-Kasse.


Frühschoppen auf der Erlanger Bergkirchweih (25.05.2026)

Was soll ich zur Bergkirchweih 2026 berichten? Es war (fast) alles optimal, besser bzw. schöner konnte der Frühschoppen kaum sein. Der Bus war am Pfingst-Montag bis auf den letzten Platz gefüllt. KvD Michel hat uns pünktlich zur Kirwa gebracht und ebenso pünktlich um 15.00 Uhr wieder abgeholt. Da sich das Reservieren der Plätze zunehmend schwieriger gestaltet, sind wir heuer nochmals eine halbe Stunde früher, also schon um 09.00 Uhr vor Ort gewesen. Ab 08.00 Uhr konnte ein Vorkommando problemlos 8 Tische für die ca. 75 Teilnehmer reservieren. So hatten wir wieder Top-Plätze genau vor der Musik-Bühne am Erich-Keller. Einziger Wehrmutstropfen: heuer spielten erstmals seit Jahrzehnten nicht die Eltersdorfter Musikfreunde, sondern eine andere Band. Die waren zwar gut, aber es fehlte die persönliche Ansprache des Publikums durch Hermann. Nicht nur für uns, sondern für alle Gruppen, die wie immer vor Ort waren. Die Brotzeit reichte für alle und Bier gab es auch genug. Außerdem konnten wir noch Jan`s Geburtstag vor Ort und wer wollte auch noch danach feiern. Und das Wetter ließ mit ca. 28°C keine Wünsche offen. 22 Kameraden der RK-Großgeschaidt, 2 der RK-Nürnberg und rund 50 Familienangehörige bzw. Gäste waren wieder eine eindrucksvolle Truppe. Können wir nächstes Jahr also gerne wieder machen.



40 Kilometer Marsch in Luxemburg

Immer wieder Mal macht die RK-Großgeschaidt auch was ganz Neues. Im Zeitraum 29.05. bis 31.05.2026 war dies die Teilnahme am „Internationalen Marsch der Armee Diekirch“ in Luxemburg. Projektoffizier Matthias Janßen hat dafür alles Notwendige vorbereitet: Die Auslands-Uniformtrageerlaubnis wurde beantragt und genehmigt; die Unterbringung in einer Jugendherberge eine viertel Stunde von Diekirch entfernt, war sichergestellt; die Anmeldung der 4 Teilnehmer ist rechtzeitig erfolgt.

Also konnte es am Freitag, 29.05.2026 gegen 10.00 Uhr mit der Anreise nach Luxemburg losgehen. Gegen 15.30 Uhr waren wir am Ziel. Auf dem dortigen Festgelände erfolgte die Anmeldung vor Ort. Jeder erhielt ein Armband mit Strichcode, welcher bei Start, Ziel und mehreren Stationen dazwischen gescannt wurde. Damit war sichergestellt, dass jeder die Strecke wandert, für die er sich angemeldet hatte. Für Marco Leisegang, Fabian Höll, Matthias Janßen und Reinhold Hetzner waren das 40 km. Alternativ wären auch 12 oder 20 möglich gewesen.

Samstag-Morgen sind wir um 07.10 Uhr gestartet, zusammen mit ca. 9.500 weiteren Teilnehmern. Wettermäßig hatten wir großes Glück. Am Morgen hatte es leicht geregnet und dadurch abgekühlt (in den Vortagen lagen die Temperaturen bei Sonnenschein über 30°C). Bis ca. 13.00 Uhr war es schwülwarm, aber stark bedeckt bei angenehmen Temperaturen. Erst dann kam die Sonne raus und es wurde deutlich wärmer. Dass wir uns in einem der reichsten Länder der Welt bewegten, hat man von Anfang an gemerkt. Keine Schotterwege. Alle Wege asphaltiert oder gepflastert. Alles sauber und ordentlich. Die Marschstrecke mit knapp 900 Höhenmetern führte durch hügeliges Gelände mit viel Wald, ähnlich wie bei uns zu Hause. Viele Hinweistafeln auf der Wegstrecke erinnerten an die Ereignisse während der deutschen Ardennenoffensive Ende 1944 in diesem Raum. Alles aber neutral und sachlich beschrieben. Ein touristisches Highlight war die Umwanderung der Burg Vianden, welche zu den schönsten in Europa gezählt wird. Gegen 15.30 Uhr hatten wir die 41,3 km bewältigt und uns ein Abschlussbier redlich verdient.

Am nächsten Morgen haben wir uns die entsprechenden Urkunden und Auszeichnungen geholt und das Militärmuseum vor Ort besichtigt. Gegen 12.00 Uhr ging es auf den Rückweg. Unterwegs haben wir eine Bekannte von Matthias in Trier besucht. Dann noch ein kurzer Abstecher ins Technikmuseum Speyer, zum Abendessen. Gegen 20.00 Uhr waren wieder zu Hause und um interessante Erfahrungen reicher. Prädikat: können wir nächstes Jahr gerne wieder machen. Dann aber als 2-Tages-Veranstaltung mit einem zweiten Marsch am Sonntag über 12, 20 oder 40 Kilometer.



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