Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Veranstaltungen 2007

Leistungsmarsch in Heroldsberg (21.10.2007)

Auch dieses Jahr nutzten wir den Wandertag in Heroldsberg wieder als Trainingsmarsch zum Leistungsmarsch. Angeboten wurden wieder 5, 10 und 20 km-Strecken. Leider war das Wetter recht unfreundlich (regnerisch bei Temperaturen knapp über Null). Dies und die Tatsache, dass der Marsch nicht mehr als Leistungsmarsch zum Reservistenleistungsabzeichen anerkannt wird führte dazu, dass wir insgesamt mit deutlich weniger Kameraden starteten als sonst. Aber auch die anderen Vereine waren schwächer vertreten, sodass es in der Mannschaftswertung doch noch zum 2. Platz und einem schönen Pokal reichte.

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3 Ländermarsch in Freyung (12.-14.10.2007)

Irgend wann im Frühjahr, vielleicht war's auch während der Jahreshauptversammlung, kamen ein paar Kameraden auf den Gedanken, in Anlehnung an den 4-Tages Marsch in Holland, eine fordernde Marschveranstaltung zu besuchen. Und da insbesondere unser Nordic-Walking-Profi Dieter Rudloff und auch Helmut Merz diesem Wunsch immer wieder Nachdruck verliehen, blieb uns gar nichts anderes übrig, als eine geeignete Veranstaltung zu suchen. Mit dem 3-Länder-2-Tages-Marsch schien uns da die richtige Wahl gelungen zu sein. Zu sechst - Matthias Löb, Johannes Gottschalk, Dieter Rudloff, Helmut Merz, Gerhard Schüller, Reinhold Hetzner - hatten wir uns für Freitag den 12.10. bis Sonntag den 14.10.2007, dazu angemeldet. Ausgangspunkt war die Kaserne in Freyung, wo man bereits Freitag Abends/Nachts anreisen konnte, was Matthias, Johannes und Reinhold bis kurz vor Mitternacht taten. Dieter, Helmut und Gerhard trafen rechtzeitig zum Frühstück am Samstag Morgen dort ein.
Um 07.15 Uhr war Antreten der rund 225 Marschierer aus 8 Nationen: Deutschland, Tschechien, Österreich, USA, Italien, Ungarn, Slowenien und Polen. Danach erfolgte der Bustransfer zum Start der ersten, 35 Kilometer langen Tagesetappe nach Altreichenau. Von dort ging's über Frauenberg, Dreisesselschutzhaus, Dreiländereck (Deutschland, Tschechien, Österreich), Plöckenstein und Riedelsbach wieder zurück zum Ausgangspunkt. Was sich so einfach liest, hatte es aber dennoch in sich. 35 Kilometer in Uniform und mit Gepäck sind für sich schon nicht ganz ohne. Im bergigen Gelände des Bayerischen- und Böhmerwaldes mit gut 1000 Höhenmetern auf schwierigen Höhenwanderwegen forderte dieser erste Marschtag durchaus Tribut von den Teilnehmern.
Matthias hat gemerkt, dass eine solche Aktion ohne ein bisschen Vorbereitung schwer zu machen ist und hat deshalb nur 2 (Deutschland, Tschechien) der 3 Länder absolviert. Helmut hat die Strecke in einer guten Zeit bewältigt, fühlte sich aber für den zweiten Marschtag nicht mehr fit genug. Beide sind dann auch am Abend wieder abgereist.
Die 4 verbliebenen RK-Mitglieder verbrachten nach Duschen und Abendessen einen schönen Kameradschaftsabend mit Musik, der allerdings durch die vielen Reden zunächst zäh begann.
Am Sonntag Morgen folgten dann noch einmal 25 Kilometer rings um Freyung herum, zu denen aus der Kaserne heraus gestartet wurde. Allerdings waren da nur noch gute 100 Marschierer mit dabei, wie gesagt, das Gelände und die vielen Höhenmeter forderten ihren Tribut. Unsere 4 verbliebenen Marschteilnehmer fühlten sich noch recht gut und gingen die Sache gelassen an. Dieter war dann auch schon nach 2¾ Stunden wieder zurück, eine recht gute Zeit. Allerdings spielte die Zeit an beiden Tagen bewusst keine Rolle. Der Marsch sollte eine Veranstaltung ohne Wettkampfcharakter sein und Raum geben, sich nationenübergreifend kennen zu lernen und näher zu kommen, wozu auch reichlich Gelegenheit war.
Gerhard und Reinhold hatten sich am zweiten Tag auf ein gemeinsames Marschtempo geeinigt und wären eigentlich nach ca. 3 Stunden wieder zurück gewesen. Eigentlich, wenn sie es nicht geschafft hätten, sich ca. 5 Kilometer vor dem Ziel auf einem zwar schlecht aber immerhin markierten Weg, zu verlaufen. Sich zu verlaufen ist eine Sache, sich dann aber ohne Hilfsmittel auch wieder zurecht zu finden eine andere. So mussten beide halt ein paar "Bonusmeilen" zusätzlich laufen und kamen dann erst nach gut 3½ Stunden im Ziel an, fast zeitgleich mit Johannes. Mal schauen, ob diese "Bonusmeilen" evtl. im nächsten Jahr angerechnet werden können.
Alle Teilnehmer erhielten Urkunden, Mittagessen, Räume in der Turnhalle, in der übernachtet wurde, usw.
Bis ca. 15.00 Uhr waren wir wieder zurück in Großgeschaidt und um eine interessante Veranstaltung und interessante Erfahrungen reicher.

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Fußballspiel gegen den ASV Großgeschaidt (03.10.2007)

2006 war es Premiere, 2007 kam es dann zur Neuauflage des Fußball-Lokal-Derbys zwischen dem ASV Großgeschaidt und der RK Großgeschaidt. Der Ort blieb natürlich die Ell-Arena im Großgeschaidter Unterdorf, Zeitpunkt war wieder der Tag der deutschen Einheit.
Für uns fußballungewohnte Reservisten war ab 14.00 Uhr Aufwärmtraining angesagt, welches aber nicht wirklich viel brachte. Um 15.00 Uhr erfolgte der Anpfiff. Wir hatten uns für das Spiel zum Ziel gesetzt, möglichst nicht höher als im Vorjahr zu verlieren (1:6). Um diesem etwas näher zu kommen, erfolgte mit Stefan Giering im Sturm eine deutliche Verstärkung, so dass Alexander Ballhorn nicht ganz alleine ab und an vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Zwar gelang dem deutlich gestärkten Sturm kein zählbarer Erfolg, aber die beiden Sturmspitzen banden den Gegner doch deutlich, so dass vom ASV in der ersten Halbzeit weniger Druck auf unser Tor ausging. Damit erhielt unser Mittelfeld und unsere Abwehr um Helmut Merz, Gerhard Schüller, Udo Stammberger und Reinhold Hetzner etwas Entlastung und Torwart Ewald Hetzner hatte nicht ganz so viel zu tun, wie im Vorjahr. Zeitweise war unsere Mannschaft dem Gegner ebenbürtig, ja vielleicht sogar etwas überlegen. Ein Überraschungstor kurz vor der Halbzeitpause sorgte aber für Ernüchterung.
Nach der Pause war die gute Ordnung unserer Mannschaft zunächst dahin, so dass es dem ASV schnell gelang, zwei weitere Treffer nachzulegen. Zum Ende der zweiten Halbzeit wurde das Spiel wieder ausgeglichener, dem ASV gelang dennoch das wohlverdiente 0:4 Endergebnis.
Trotz Niederlage hat das Spiel allen Beteiligten wieder sehr viel Spaß gemacht; im Gasthaus Prießmann haben dann alle Akteure in einer deutlich längeren Spielersitzung als das Spiel selbst das Fußballgeschehen des Tages noch einmal Revue passieren lassen. Für nächstes Jahr haben wir uns den 03.10.2008 schon als Termin vorgemerkt!
Es wurden natürlich auch noch einige Bilder gemacht. Diese sind dieses Mal unter picasaweb.google.de/Webbigscha/FuBall3Oktober zu sehen.

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Klettern in der Hersbrucker Schweiz (11.08.2007)

Nachdem ja schon unser Grillfest dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen war, wollten wir wenigstens unsere Sommerübung durchführen. Nach dem großen Erfolg vor 2 Jahren waren wieder eine Begehung des Höhenglücksteigs sowie ein Abseilen am Felsen in Vorra vorgesehen. Leider war das Wetter nicht so berauschend; trotzdem fanden sich mehr als ein Dutzend RK-Mitglieder ein. Es regnete zwar (noch) nicht, aber der feuchte Nebel machte das Klettern in der Wand nicht gerade einfacher. Beim Abseilen schien dann sogar die Sonne, bevor eine von Norden kommende Wolkenwand dem Ganzen ein feuchtes Ende setzte.
Im Schützenheim konnte dann noch mit diversen Waffen (Kurzwaffen und KK) die Treffsicherheit erprobt und verbessert werden. Für das anschließende Grillen musste extra eine Plane gespannt werden, da es immer noch regnete. Inzwischen lichteten sich dann die Reihen und als gegen 20 Uhr der Regen aufhörte, blieb nur noch eine kleine Gruppe zwecks Übernachtung in der Hütte zurück. Wenn es auch nichts mehr zu Essen gab, Getränke waren mehr als ausreichend vorhanden...
Insgesamt waren trotzdem alle zufrieden, wenn es auch bei schönem Wetter sicherlich noch mehr Spaß gemacht hätte.

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Bergkirchweih Erlangen


Pfingstmontag war heuer der 28. Mai, und das hieß natürlich auch wieder Fahrt zum Frühschoppen auf die Erlanger Bergkirchweih, wo wir ab 10.00 Uhr pünktlich eintrafen.
Unsere Plätze waren reserviert, wie immer hinter unseren Musikerfreunden aus Eltersdorf/Großgründlach, am Erich-Keller. Allerdings hätten wir uns heuer die Reservierung sparen können; war bei der Übungsplatzbesichtigung 4 Tage vorher noch herrliches Sommerwetter, so war es am Montag von Anfang an stark bewölkt und kühl; man wartete regelrecht auf die ersten Tropfen.
Die haben sich dann aber doch noch bis ca. 13.00 Uhr Zeit gelassen. Eine gute Stunde hielten die Laubbäume den Regen ab, ehe er dann doch langsam durchkam. Na ja, um 15.00 Uhr war dann eh wieder Heimfahrt, von daher war das Wetter kein so großes Problem.
So wenige Besucher wie auf diesem Frühschoppen, hatten wir in der Vergangenheit noch nie erlebt; das galt für den Berg insgesamt, aber auch für unsere Reisegesellschaft. Mit 33 Personen war der Bus einfach zu wenig gefüllt, das können wir uns auch finanziell nicht oft leisten (für die mitgebrachte Brotzeit hätten es allerdings gar nicht mehr Leute sein dürfen; die wurde vollständig verzehrt). Trotzdem war es insgesamt ein schöner Frühschoppen, hoffen wir 2008 wieder auf mehr Zuspruch und besseres Wetter.

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15. Kyffhäuser-Marsch in Bad Frankenhausen vom 11.05. – 13.05.2007

Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen, die sich aber sehr schnell aufgelöst haben, haben wir uns, auch ohne groß was auszumachen, zur Abfahrt in Heroldsberg getroffen. Nachdem dann auch noch die Fahrtroute geklärt werden konnte, war das Ziel Bad Frankenhausen schon fast erreicht. Wir nahmen an der Veranstaltung als Wettkampfkader Mittelfranken I und II teil.
Nun, erreicht haben wir Bad Frankenhausen nach etwa 2¾ Stunden um ca. 22:15 Uhr, was uns aber nicht daran hinderte, bevor wir in die Kaserne einrückten, noch für die notwendigen Versorgungsgüter zur Wettkampfvorbereitung zu sorgen. D.h. wir fuhren erst mal in die nächste Tankstelle und besorgten uns ein paar Flaschen „Treibstoff“.
Der Wettkampftag startete dann um 12 0500 B may 2007 mit dem gemeinsamen Frühstück. Nachdem dann um 0600 auch das Antreten war, nutzten wir die Zeit bis zu unserem Start um 0810 mit einem erweiterten Schönheitsschlaf. Die erste Station des Wettkampfes war ein ROE-Schießen auf der Schießbahn des StOÜbPl auf Klappscheiben. Dabei war auch auf dargestellte Zivilpersonen zu achten, die natürlich nicht bekämpft werden durften. Da hier, wie auch bei allen anderen Stationen, diese in doppelter Ausführung angelegt war, stellten wir im Nachhinein fest, dass wir die vermeintlich schlechtere Bahn erwischt hatten. Allerdings erzielten wir auf dieser das Tagesbestergebnis. Dann ging es weiter durch den StOÜbPl zur Station „Gesprächsaufklärung“, an der verschiedene SiPol-Fragen zu beantworten waren.
Der weitere Marschweg, der für den Wettkampf insgesamt ca. 15 km umfasste, wurde dann als Station „Minenaufklärung“ fortgeführt. Hier waren verschiedene Minen am Streckenrand deponiert, die zu identifizieren waren. Im Anschluss an den gesamten Marschauftrag war dann eine Minenmeldung zu erstellen. Als nächste Station wurde eine San-Aufgabe gestellt, die aber relativ einfach war und für uns keinerlei große Probleme darstellte. Ein leichter Kfz-Unfall mit Kopfwunde des Beifahrers war hier simuliert. Da war unsere sehr gute Ausbildung sicherlich auch Grund dafür, dass wir hier absolut kühlen Kopfes agieren konnten.
Nach weiteren, diesmal aufgrund des Geländes etwas anstrengenderen, Kilometern war als 5. Station eine Funk-Aufgabe zu bewältigen. Hier waren Informationen, die von einer Zivilperson zu gewinnen waren, zu übermitteln. Da dies eine unserer Paradedisziplinen ist, haben wir auch hier die volle Punktzahl abgeräumt. Im Ziel war dann noch die 6. Station „Checkpoint“ zu lösen. Ein Kfz (Mercedes Sprinter) mitsamt den beiden Insassen war zu kontrollieren. Eigentlich haben wir dabei auch keine Fehler gemacht, wenn man davon absieht, dass die im Kfz verborgene P8 leider nicht gesehen wurde. Nun ja, hier könnte ein bisschen Training sicherlich nicht schaden.
Die 7. „Station“ war die Gesamt-Marschzeit, die, wenn eine maximale Zeit von 6 min pro Kilometer überschritten wurde, zu Punktabzug führte. D.h. wer länger als 2½ Stunden unterwegs war, hatte keine volle Punktzahl für diese Station.
Nachdem wir uns dann wieder frisch gemacht und ein gutes Bundeswehr-Abendessen genossen hatten, war dann, was für Bad Frankenhausen doch recht außergewöhnlich ist, die Siegerehrung diesmal sogar eine Stunde früher als vorher angesetzt um 1800. Da bei der Siegerehrung dieses Wettkampfes schon immer nur die platzierten Mannschaften, angefangen beim 5. Platz, genannt werden, wunderten wir uns eigentlich nicht, dass unser Mannschaftsname nicht genannt wurde. Das es diesmal sogar 3mal einen 4. Platz gab, war doch schon ein Phänomen. Dann wurde der 3. und der 2. Platz aufgerufen. Da wir auch hier nicht genannt wurden, war uns fast klar, dass wir den 2. Platz von vor 2 Jahren diesmal nicht wieder erreicht haben würden. Das dann aber doch beim Aufruf der Mannschaft des 1. Platzes unser Mannschaftsname genannt wurde, waren wir doch etwas überrascht. Naja, irgendwann musste sich unsere Ausbildung ja auch mal auszahlen. Und ein bisschen Glück war bestimmt auch noch mit dabei. Schließlich konnten wir den Wettkampf mit gerade mal 2 Punkten Vorsprung gewinnen. Letztendlich hatten wir 609 von 700 möglichen Punkten erreicht. Unsere 2. Mannschaft erreichte mit 567 Punkten einen achtbaren 13. Platz (von 26).

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Sicherheitspolitische Mittelpunktveranstaltung "Flavius-Bauto-Tagung" (30.03.2007)


Nachdem sich zum Jahresende die Jahresabschlussveranstaltungen häufen, hat sich die Bezirksgruppe entschlossen, darauf zu verzichten und stattdessen eine sogenannte Mittelpunktveranstaltung zum Jahresanfang durchzuführen. Diese fand nun für 2006 in Heilsbronn statt. Als Redner hatte sie OTL Volker Grönhagen von der Division Spezielle Operationen (DSO) Regensburg gewinnen können - wie sich schnell herausstellte, ein absoluter Glücksgriff. OTL Grönhagen zeigte in einer perfekten Multimedia-Show die Tätigkeiten der DSO in Kabul auf. Anhand des Aufbaus eines Radiosenders für die Bevölkerung konnte man die positiven Eindrücke der deutschen Soldaten auf die Bevölkerung nahezu hautnah erleben. Es ist wirklich schade, dass solch positive Erfolge nicht einem breiteren Publikum gezeigt werden. Dass er dabei die vorgegebene Zeit deutlich überschritt, wurde von keinem bemängelt. Einen solchen Vortrag bekommt man leider nur selten zu hören bzw. zu sehen.

Aber bei einer solchen Veranstaltung gibt es auch Ehrungen für langjährige sowie aktive RK-Mitglieder. Unsere RK wurde dieses Mal besonders gut bedacht. Für überdurchschnittliche Leistungen gab es für Stefan Meyer, Erich Vogel, Helmut Merz, Rainer Goergen, Gerhard Schüller, Manfred Gebhardt und Kurt Pohl (v.l.n.r; Dieter Gemmel fehlte entschuldigt) die silberne bzw. bronzene Ehrennadel des VdRBw. Damit wurde gewürdigt, dass wir seit vielen Jahren maßgeblich an der Organisation der einzelnen Veranstaltungen beteiligt sind.
Insgesamt war dies eine Veranstaltung, die wohl bei den meisten Teilnehmer in besonders positiver Erinnerung bleiben wird.

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24. Internationaler Hochsauerlandmarsch 2007 (24.03.2007)

Innerhalb Deutschlands zählt der Internationale Hochsauerlandmarsch - was die Teilnehmerzahl anbelangt - zu den großen Wettkämpfen. 120 oder mehr Mannschaften sind dabei keine Seltenheit; am Wochenende 23.03. – 25.03. waren es 92 Gruppen à 4 Soldaten, die sich dem Wettbewerb stellten. 46 davon starteten in der Kategorie „Aktive Bundeswehrmannschaften“, 43 unter „Reservistenmannschaften“ und 3 als „Ausländische Mannschaften“.
In allen Kategorien wurden die Einzelsieger ermittelt, sowie ein Gesamtsieger. Vorher waren aber im Bereich der Ortschaften Liesen – Züschen – Hallenberg eine Reihe interessanter, anspruchsvoller und auch schweißtreibender Aufgaben zu lösen.
Noch am Startpunkt in der Schützenhalle Liesen wurde die Gruppe aufgeteilt; je 2 Mann mussten einen sicherheitspolitischen Fragebogen bearbeiten, bzw. internationale Flaggen erkennen. Station 2 sah verschiedene Lagen der Selbst- und Kameradenhilfe vor; sofortiges, richtiges Handeln war hier gefragt. An Station 3 war die körperliche Leistungsfähigkeit bei einem Verwundetentransport auf Zeit gefordert. Entfernungsschätzen ohne Hilfsmittel, immer auch eine Glückssache, war an Station 4 gefragt, gefolgt von Panzer- und Luftfahrzeugerkennung an Station 5. Alljährlich absoluter Höhepunkt ist die gut 200 Meter lange Rollenbahn mit anschließendem ca. 500 m langem Eilmarsch auf Zeit. Körperliche Fitness wurde den Teilnehmern auch an der doch recht langen Hindernisbahn abverlangt, in die auch eine Aufgabe Handgranatenzielwurf integriert war. Ein Schießen und parallel dazu Fragen zu verschiedenen Lagen, bei denen gemäß der ROE (Einsatzgrundsätze) eines fingierten Auslandseinsatzes waren zu beantworten, bildeten die 8. Station. Abgeschlossen wurde der Wettkampf durch einen ca. 1,7 Kilometer langen Eilmarsch auf Zeit, außerdem floss auch die Gesamtzeit auf der Wettkampfstrecke (ohne Stationsaufgaben) in die Auswertung mit ein. Inhaltlich also von allem etwas dabei, Wissen, Können und Fitness. Über die äußeren Bedingungen konnten wir nicht klagen; nicht zu warm/zu kalt, trocken Schnee bzw. Schneematsch nur auf den Bergen; da waren die 16 Kilometer Marschstrecke mit 300 Höhenmetern gut zu schaffen.
Wir, das waren von der RK-Großgeschaidt Rico Holzmüller, Stefan Meyer, Gerhard Schüller und Matthias Steinbauer als Mannschaft Mittelfranken 2, sowie Michael Alberth, Reinhold Hetzner, Rainer Breit und Thomas Haberzettl (die beiden Letztgenannten von den RKen Wassertrüdingen und Roth) als Mittelfranken 1. Im außergewöhnlich hochkarätigen Teilnehmerfeld – von Seiten der Reservisten waren die Bundes- und Landessieger anwesend – durften wir auf keinen der ganz vorderen Plätze hoffen. Dennoch waren beide Mannschaften mit dem Verlauf des Wettkampfes zufrieden, ebenso mit den erreichten Platzierungen.
Diese sahen wie folgt aus:

  • Mittelfranken 1: Platz 9 in der Reservistenwertung und Platz 16 in der Gesamtwertung
  • Mittelfranken 2: Platz 28 in der Reservistenwertung und Platz 50 in der Gesamtwertung
Im Einzelnen ergab sich bei den Aufgaben folgendes Bild:
 Sicher-
heits-
politik
FlaggenSan-
Aufga-
be 1
Verwun-
deten Trans-
port
Entfer-
nungs-
schätzen
Pz-Lfz-
Erkenn-
ung
Rollen-
bahn
Hinder-
nisbahn
Hand-
grana-
tenziel-
wurf
SchießenROEEil-
marsch
Marsch-
zeit
Marsch-
auftrag
Gesamt-
punkt-
zahl
Mittel-
franken 1
3615825,97545052,1649,376313038,1837,2960492,97
Mittel-
franken 2
24183614,50484547,7829,094283032,31 30,5360447,21
Beste Mannsch.36303630555060603036406060 60585,43


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Kurzwaffenmeisterschaft (21.03.2007)

Nachdem die Veranstaltungen unserer RK im bisher zwar noch kurzen, aber dennoch ereignisreichen Jahr 2007, außergewöhnlich gut besucht waren, galt das für unsere durchgeführte Kurzwaffenmeisterschaft der RAG-Mittelfranken-Ost/RK-Großgeschaidt, leider nicht. Mit 15 Schützen war der Abend im Heroldsberger Schützenheim, eher durchschnittlich, aber dennoch sehr hochkarätig besetzt. Die Vorjahressieger und alle Anwärter auf vordere Platzierungen waren dabei, ebenso wie einige weitere Kameraden, die sich einfach dem interessanten Wettbewerb stellen wollten. Geschossen wurden mit militärischen Kurzwaffen, wie immer die Disziplinen Präzisionsschießen und Duellschießen; jeweils 5 Probe- und 15 Wertungsschüsse, sodass max. 300 Ringe zu erreichen waren.
Diese wurden natürlich nicht erreicht, aber die 253 Ringe von Dieter Gemmel, die Platz 1 bedeuteten, waren schon ein außergewöhnlich gutes Ergebnis. Diesem Ergebnis kamen die Nächstplazierten - Roland Vogel mit 245 und Reinhold Hetzner mit 241 Ringen - schon sehr nahe. Vorjahressieger Peter Schell musste sich 2007 trotz sehr guter 232 Ringe, mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Immer noch deutlich über der 200er Marke lagen Manfred Gebhardt auf Platz 5 (225 Ringe), Detlef Reusch (220 Ringe) und Horst Jungbauer (208 Ringe).
Die weiteren Plazierungen sahen wie folgt aus (Platz/Ringe): Matthias Steinbauer (8/199), Helmut Merz (9/189), Stefan Meyer (10/178), Matthias Löb (11/151), Yves Goergen (12/136), Rainer Goergen (13/129), Gerhard Schüller (14/124). Michael Alberth, der zum ersten mal diese Disziplinen schoss, haben wir in diesem Jahr noch außerhalb der Wertung belassen.
Die 3 Erstplazierten erhielten kleine Geschenke, sowie einen Eintrag auf der Ehrenscheibe.

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Winterkampf (24.02.2007)

Nach dem Winterkampf 2006, der ja mit sehr viele Schnee verbunden war, war es dieses Mal mehr eine Frühlingswanderung. Nur der am Schluss einsetzende Regen trübte dabei etwas die Stimmung.
Nach der Einweisung in unserem Vereinslokal fuhren wir mit den Fahrzeugen zum Ausgangspunkt nach Gräfenberg. Von hier begann der Rundkurs, der uns zuerst zum eindrucksvollen Kriegerdenkmal über der Stadt führte. Hier galt es neben einem Fragebogen über sicherheitspolitische Themen auch diverse Knoten zu erkennen und anzulegen. Danach folgte eine längere Marschstrecke mit Karte und Kompass zum Windkraftrad bei Kasberg. Das BRK Heroldsberg hatte wie in den vergangenen Jahren eine recht anspruchsvolle Station aufgebaut. Über markante Punkte marschierten wir weiter, bis wir zu einem Hindernisparcour kamen. Diesen hatte die Jugendfeuerwehr Neunhof, die selbst mit einer Mannschaft an der Veranstaltung teilnahm, wieder sehr gut in den Wald implementiert. Höhepunkt hier war eine Rollenbahn, mit der wir dann recht schnell wieder vom Berg waren. Bei der nächsten Station in einem Bauernhof (Übungshandgranaten-Zielwurf) wird man das letzte Wurfgeschoss wohl erst im Herbst wiederfinden, wenn der große Holzstoß abgetragen und verfeuert ist. Nach Fragen zu Fahrzeugen der Bundeswehr ging es wieder zu unseren Fahrzeugen zurück. Im Vereinslokal gab es dann noch die obligatorische Sonderaufgabe: Erkennen und benennen von verschiedenen, meist nichtalkoholischen, Getränken.
Mit 5 Mannschaften aus der eigenen RK sowie 2 Gastmannschaften war diese Veranstaltung wieder gut besucht und insgesamt für alle zufriedenstellend.

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Jahreshauptversammlung (15.02.2007)

Nachdem unsere Jahreshauptversammlung im Januar wegen des Sturms 'Kyrill' auf Februar verschoben werden musste, waren dieses Mal die Wetterbedingungen problemlos.
Zuerst lies der Vorsitzende das abgelaufene Jahr nochmals Revue passieren, bevor die einzelnen Beauftragten aus ihren Ressorts berichteten. ebenso bot die Jahreshauptversammlung einen würdigen Rahmen für die verschiedenen Ehrungen. Für 10 Jahre teilweise äußerst aktiver Mitgliedschaft im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., wurden Walter Holweg (rechts) und Matthias Steinbauer (links) Urkunden und Anstecknadeln überreicht. Weiter wurden Gerhard Schüller (3. v. rechts), Ewald Hetzner, Helmut Merz und Manfred Gebhardt (2. v. rechts) mit kleinen Präsenten als tragende Aktivposten für ihre zahlreichen Teilnahmen an den Unternehmungen des Vereins geehrt. Im abgelaufenen Jahr bestand auch wieder Gelegenheit, Schützenschnüre der Bundeswehr zu erwerben: dies gelang Gerhard Schüller in Silber, Johannes Gottschalk (2. v. links), Stefan Meyer (3. v. links) sowie Reinhold Hetzner (2. Wiederholung) in Gold.

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Winterwanderung (26.01.2007)

Eigentlich war der Winter 2006/07 mehr ein Frühling, von Frost oder gar Schnee keine Spur. Jedoch pünktlich zu unserer Winterwanderung änderte sich dies. Mit Temperaturen deutlich unter Null und gut 20 cm Schnee hatte sich der Winter doch noch eingestellt (siehe Winterwanderung 2006; letzter Satz).

Wir wanderten von Großgeschaidt zuerst in Richtung Kalchreuth und dann weiter ins Tal über die kleine Eisenbahnbrücke den Gleisen entlang. Während auf der Höhe noch ein unangenehm kalter Wind blies, war es nun recht gemütlich. An Röckenhof vorbei ging es dann durch die verschneite Landschaft. In einem kleinen Tannenwald hatte Peter wieder ein Depot, bestehend aus Glühwein, Tee und Kleinigkeiten zum Essen angelegt. Nachdem wir dieses ordentlich geplündert hatten, wanderten wir gestärkt weiter nach Oberschöllenbach. Allerdings hatte Peter auf dieser Wanderung noch eine kleine Schleife eingebaut, die sich nach dem Sturm vor einer Woche als kleiner Hindernisparcour entpuppte. Natürlich schafften alle die Hindernisse und so waren wir zum vereinbarten Zeitpunkt in der Gaststätte in Oberschöllenbach. Aus der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte konnte dort jeder nach seinem Geschmack auswählen. Gegen 22 Uhr löste sich die aus 25 Teilnehmern bestehende Gruppe auf. Allerdings mussten die meisten noch das kurze Stück zum Ausgangspunkt zurückgehen, da dort ja auch die Fahrzeuge geparkt waren.

Insgesamt war es wieder eine schöne Wanderung, die von Peter und Ria wieder sehr gut organisiert worden war.
Nachsatz: Eine Woche später war der Winter und der Schnee schon wieder weg und dabei blieb es dann auch für die nächsten Monate.

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