Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Veranstaltungen 2001

Aktivitäten im Juni 2001

Wie jedes Jahr ging's auch dieses Mal mit einem gemieteten Bus am Pfingstmontag nach Erlangen - 'der Berg' rief! Für Nicht-Franken: es handelt sich dabei um die traditionelle Erlanger Bergkirchweih. Das Wetter war zwar alles andere als gemütlich aber trotzdem waren etwa 45 Personen (RK-Mitglieder und Angehörige) mit dabei. Gegen 10 Uhr trafen wir am Ziel ein, unsere Plätze waren wie immer bereits reserviert. Auf dieser Kirchweih ist es üblich, seine Brotzeit mitzubringen. Allerdings muss niemand verhungern. Wir hatten dementsprechend ausreichend Wurst, Käse und Brot dabei. Die Getränke gab's natürlich frisch vom Fass. So gestärkt konnte man sich auch im Kirchweihgetümmel gut behaupten. Es blieben immer genug Leute zurück, sodass die Tische weiterhin reserviert bleiben konnten. Bei dem an diesem Tag doch recht kühlen aber immerhin weitestgehend trockenen Wetter für alle kein Problem. Bedingt durch das Wetter wurde es sowieso keine Kirchweih der Rekorde.
Die mitgebrachten Lebensmittel konnten weitestgehend 'vernichtet' werden, bei den angebotenen Getränken gelang uns dies nicht einmal ansatzweise; auch wenn es der ein oder andere versuchte. Nichtsdestotrotz mussten wir um 15 Uhr wieder am vereinbarten Treffpunkt sein, da der Bus für die Rückfahrt nicht lange warten konnte.
Wie jedes Jahr ... wieder eine gelungene Veranstaltung mit dem Vorsatz, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Bereits am Samstag danach hatte die RAG Mittelfranken-Ost ein Pokalschießen mit Karabiner K98 sowie der Pistole P8 ausgeschrieben. Natürlich waren wir auch dabei mit einer kleinen Abordnung vertreten. Wenn auch unsere Scharfschützen zum Teil etwas schwächelten, waren die Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen noch recht achtbar.


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Hans-Witt-Gedächtnis-Marsch 2001

Normalerweise findet dieser, nach unserem inzwischen verstorbenen Altkameraden Oberstlt a. D. Hans Witt benannten, Winterorientierungsmarsch Anfang Januar statt. In diesem Jahr hatten wir uns als Ziel jedoch die Festung Rothenberg bei Schnaittach ausgesucht, und diese konnte nicht früher gemietet werden.
Also starteten am Samstag, 24.03.2001, 17 Wettkämpfer der RK sowie 2 Wettkämpfer der Jugendfeuerwehr Neunhof im Wald zwischen Neunhof und Bullach. Die etwa 12 km lange Orientierungsstrecke führte über mehrere Zwischenpunkte, an denen Aufgaben zu lösen oder Fragen zu beantworten waren, Richtung Schnaittach. Am Schluss ging es noch etwa 200 Höhenmeter zur Festung, in der die meisten Aufgaben zu bewältigen waren.
An der ersten Station lagen mehrere P1-Teile, die richtig (nach Nummern gleich!) wieder zu drei funktionsfähigen Pistolen zusammengesetzt werden mussten. Der schnellsten Mannschaft gelang dies innerhalb von 35 Sekunden.
Danach musste ein imaginärer Gegner durch die Katakomben verfolgt werden. Dabei wurde plötzlich eine Zielscheibe gezeigt, auf die mit dem Laserschießgerät geschossen werden musste. Bei der schlechten Sicht für viele keine leichte Aufgabe. Danach musste der nächste Gegner mit Handgranaten bekämpft werden. Logischerweise schloss sich hier sofort eine Sanitätsstation an, bei der die Selbst- und Kameradenhilfe bei Bewusstlosigkeit bzw. Armabriss getestet wurde.
Die nächste Station war ein ausgedehnter Hindernislauf durch die Trümmer der Festung (die war allerdings schon vor unserem Eintreffen kaputt). Das Gelände war dafür hervorragend geeignet; der dabei eingebaute Seilstieg zeigte jedoch bei einigen deutliche Konditionsschwächen. Das in Stellung zu bringende Geschütz konnte allerdings nur mit einer Fackel abgefeuert werden, die dummerweise vorher aus einem etwa 6 m tiefen Brunnen geholt werden musste. Aber irgendwie haben es doch alle geschafft, wenn auch die dafür benötigten Zeiten sehr sehr weit auseinander lagen.
Als angenehmen Abschluss konnte man die letzte Station ansehen. Hier gab es diverse landestypische Getränke, die den vorhandenen Flugzeug-Bildern zuzuordnen waren. Diese Station bereitete den meisten die wenigsten Probleme.
Das gelieferte Mittagessen sowie die feierliche Siegerehrung rundeten dann den offiziellen Teil der Veranstaltung ab.
Danach gab es noch eine ausgiebige Führung durch die Festung, bei der wir auch mehr über die Geschichte dieses imposanten Bauwerks erfahren konnten. Anschließend ging es zum gemütlichen Teil in der alten Wachstube. So gegen 20 Uhr brachen die letzten von dort den Heimweg an.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der auch Petrus ein einsehen hatte, indem er die tagelange Regenflut für einen Tag stoppte und uns mit 12° und leichter Bewölkung ideales Wanderwetter bescherte.


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