Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Veranstaltungen 2024

Pfingst-Montag - Traditioneller Besuch der Erlanger Bergkirchweih

Im Mai nahmen Kameraden der RK-Großgeschaidt an insgesamt 11 Veranstaltungen teil! Also ein wahrlich prall gefüllter Terminkalender. Höhepunktveranstaltung im Mai ist aber seit vielen Jahren der Besuch der Erlanger Bergkirchweih am Pfingst-Montag, 20.05.24. /p>

Ab 08.30 Uhr sammelte Harald Kerner mit dem Bus die Kameraden aus den verschiedenen Orten ein. Um 09.30 Uhr war der bis auf den letzten Platz gefüllte Bus in Erlangen. Dort hatte ein Vorauskommando bestehend aus Hans-Jörg, Fabian und Dietrich in Zusammenarbeit mit unseren Musiker-Freunden aus Eltersdorf die reservierten Plätze verteidigt. Mit der mitgebrachten Brotzeit für die ca. 65-70 Teilnehmer und idealen Wetterbedingungen konnten wir in einen schönen Bergkirchweih-Frühschoppen starten. Einer der Höhepunkte dabei ist immer der Auftritt der Großgeschaidter Kirwaboum mit ein paar Kirwa-Liedern.

Pünktlich um 15.00 Uhr hat uns Harald wieder mit dem Bus abgeholt und sicher nach Hause gebracht. Schee wors.



Kranzniederlegung im Ehrenmal der Bundeswehr

Jeder Bundestagsabgeordnete hat die Möglichkeit, mehrmals im Jahr verdiente ehrenamtlich Tätige zu einer Informationsveranstaltung nach Berlin einzuladen. Auf Veranlassung des CSU-Bundestagsabgeordneten Stefan Müller nahmen im Zeitraum 21.05. - 23.05.2024 vier Kameraden der RK-Großgeschaidt an einer solchen Busfahrt teil. Im Rahmen des Programms für Tag 3 war ein Besuch im Bendler-Block und im Ehrenmal der Bundeswehr auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums geplant. Dies nahmen die Großgeschaidter Reservisten zum Anlass, dort einen Kranz des Gedenkens für die ca. 3.400 Soldaten niederzulegen, welche seit Gründung der Bundeswehr im Dienst oder im Einsatz ums Leben kamen.



4. Großgeschaidter Straßenfest

Beim 4. Großgeschaidter Straßenfest war die RK das zweite Mal mit einem Info/Laser-Schießstand vertreten. 10 Kameraden führten im Wechsel Aufbau, Betrieb und Abbau durch. Das hat unkompliziert funktioniert. Das Wetter war heuer etwas besser als im Vorjahr, aber immer noch nicht richtig gut. Entsprechend war der Besuch des Festes vormittags eher mäßig. Im Laufe des Nachmittags und zum Abend hin hat sich die Sache dann aber doch sehr gut entwickelt.

Für 2 € konnten 6 Schuss mit dem Lasergewehr abgegeben werden. Wurden damit 5 Ziele getroffen, so erhielt der Schütze im Gegenzug ein Getränk – z.B. Bier – im Wert von 4 €. Das haben heuer rund 75 Schützen versucht, letztes Jahr waren es 60. Zum Glück haben auch dieses Jahr wieder nicht alle getroffen, so dass wir mit den Einnahmen zumindest einen Teil der Ausgaben decken konnten.

Insgesamt wieder eine schöne Veranstaltung mit der Möglichkeit für uns, Präsenz zu zeigen. Auch wenn heuer kein zählbarer Erfolg im Sinne einer Neu-Mitgliedschaft erzielt werden konnte. Der Schießstand war aber auf jeden Fall eine Bereicherung des Festes und wurde insbesondere von Kindern sehr rege in Anspruch genommen.



35. Schafkopfturnier der Reservistenkameradschaft Großgeschaidt

Ein echter Erfolg war unser 35. Schafkopfturnier am Dienstag, 30.04.2024. Trotz sommerlichen Grill-Wetters kamen 88 Kartler! Sehr gut. Ebenfalls erfreulich: die vielen Helfer beim Aufbau und der Durchführung. Insgesamt waren an diesem Tag 17 RK-Mitglieder im Einsatz, dazu Ria, Tanja, Alex. Bei so vielen Helfern hat dann auch alles reibungslos geklappt. Gerhard hatte als Spielleiter auch keinerlei Probleme zu klären. Also: ein rundum gelungener Abend. Beim Abbau am nächsten Tag waren wir zu viert. In einer guten Stunde war auch das erledigt, der Raum wieder in einem einwandfreien Zustand.

Fünf RK-Mitglieder haben mitgespielt. Deren Platzierungen von hinten nach vorne: Platz 77: Ewald Hetzner mit -43 Punkten; Platz 49: Sven Achtziger mit -8 Punkten, Platz 42: Mathias Janßen mit -2 Punkten; Platz 35: Philip Hetzner mit +7 Punkten; Platz 5: Reinhold Hetzner mit +64 Punkten.



RK-Großgeschaidt zwei Mal in der März 24-Ausgabe des Loyal


23.03.2024 - Schießen mit Gewehr G36 und Pistole P8 für Schützenschnur

Rund 55 mittelfränkische Reservisten waren beim Wertungs/Schützenschnur-Schießen am Samstag, 23.03.2024 auf der Standortschießanlage in Roth, darunter 12 unserer RK. Wir haben dabei das Schießen mit der Pistole P8 auf den Schießständen D1-D3 betreut. Reinhold als Leitender, Philip, Dieter und Fabian als Aufsichten, Gerhard, Manfred R. und Tilo als Mun-Ausgeber und Schreiber im Wechsel.

Es bestand reichlich Schießgelegenheit für alle Teilnehmer auf den beiden A-Ständen (G36-S-9) und beim Schießen der Übung P-S-2. Parallel dazu fand eine Ausbildung in Sachen ABC-Abwehr statt.

Beim Abschlussantreten wurden wie üblich Schützenschnüre vergangener Schießen verliehen. Von uns für: Manfred R. in Gold, Christoph in Gold 1. Wiederholung und Gerhard Gold 3. Wiederholung. Glückwunsch!

(P.S.: auf dem Foto fehlt Daniel)

06.03.2024 - Kalter Marsch 2024 – der größte Mannschaftserfolg der RK-Großgeschaidt seit 2011!

Der im 2-jährigen Rhythmus stattfindende „Kalte Marsch“ im Baden-Württembergischen Bruchsal, gilt – neben der Deutschen Reservistenmeisterschaft – als der interessanteste, abwechslungsreichste und fordernste Militär-Wettkampf in Deutschland. Die RK-Großgeschaidt nimmt daran seit 20 Jahren teil.

Drei mittelfränkische Mannschaften hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, nur das Team der RK-Großgeschaidt wurde vom Landeskommando Baden-Württemberg eingeladen. Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte.

Freitag, 01.03.2024, 16.00 Uhr, Abfahrt zur Anreise für die 4 Wettkämpfer Florian Ziegler, Philip Hetzner, Fabian Höll und Reinhold Hetzner. Ein junges Team, welches erstmals diesen Wettkampf besuchte, mit einem erfahrenen Wettkämpfer. Auch das sollte sich als kluge Mischung erweisen.

Vor Ort administrative Tätigkeiten und Einweisungen in die Waffen, welche am nächsten Tag geschossen wurden.

Der Wettkampf selbst startete am Samstag, 02.03.2024 um 08.15 Uhr. Im 15-minütigen Takt waren 20 Stationen in der Kaserne Bruchsal und im näheren Umfeld zu absolvieren. An jeder Station waren maximal 20 Punkte zu erreichen. Alle Gruppen starteten nahezu zeitgleich, so dass es bei Einhaltung des Taktes nur zu ganz geringen Wartezeiten kam. Organisation sehr gut.

Die Aufgaben waren (in Klammern die erzielten Ergebnisse unserer Mannschaft): Schießen auf Zeit mit Gewehr G36 (11,14); Schießen mit Pistole P8 (13,13); Fremdwaffen erkennen und Zusammensetzen (18,0); Schießen mit Maschinenpistole MP7 (16,0, bestes Ergebnis); Schießen mit Maschinengewehr MG3 (13,0, bestes Ergebnis); Fernmeldeaufgabe - Authentisieren, Schleiern, Funkgerät (16,0); Luft- und Landfahrzeugerkennung (12,5); Sandsäcke füllen auf Zeit (16,92); Hindernisbahn mit Gepäck auf Zeit und Handgranaten-Zielwurf (5,54); Kriegsvölkerrecht sowie Umgang mit Karte und Kompass (14,8); Taktische Zeichen (15,5); Bedienen einer Fernlenkwaffen-Station FLW100 (12,0); Schießen im AGSHP unter Belastung mit P8 und G36 (18,73, bestes Ergebnis); Feuerwehraufgabe (16,5); Bierkästen waagrecht stapeln (20,0, bestes Ergebnis); Sanitätsaufgabe (16,0); Belastungsaufgabe im Gelände (14,08); Einrichten eines MG3 zur Flugabwehr (13,5); Überqueren eines einfachen Seilstegs auf Zeit (17,9); Schießen mit Granatpistole (7,0).

Abgesehen von den Zeitstationen, erreichte an vielen Stationen keine Mannschaft die Höchstpunktzahl.

Diesen Teil des Wettkampfes beendete unsere Mannschaft mit 288,15 Punkten (bestes Team. RK-Marbach mit 293,01 Punkten).

Die Ergebnisse waren den Mannschaften zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht bekannt. Wir hatten aber das Gefühl, die Aufgaben insgesamt gut bewältigt zu haben.

Gegen 13.30 Uhr waren wir zurück in der Turnhalle. Ein paar Stunden Erholungsphase folgten.

Diese „Tagphase“ hatte die taktische Aufgabe, die Mannschaften auf die Nachtphase vorzubereiten.

18.00 Uhr: Einweisung der Mannschaftsführer in den Nacht-Übungsteil. Danach Vorbereitung der Gruppe. Um 20.00 Uhr war Sammeln aller Teilnehmer am Meldekopf, danach Verlegen mit Bussen zum Bahnhof Upstadt, nördlich von Bruchsal. Dort hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes, Einmaliges einfallen lassen: Der Auftrag für die Nachtphase lautete: Die Gruppen sind Fernspähteams, welche in zivil eine Aufklärungsaufgabe in feindlichem Gebiet erfüllt hatten. Nun galt es, aus diesem Gebiet zu exfiltrieren. Dazu sollten unauffällig auch öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn genutzt werden.

Deshalb war eine Bahnverlegung zu einem Bahnhof geplant, wo ein einheimischer Agent weitere Informationen erteilen würde. Sollte die Verbindungsaufnahme mit diesem nicht zu Stande kommen, so bestand an einem festgelegten Punkt im Gelände die Möglichkeit, einen weiteren Informanten zu kontaktieren.

Also ging es gegen 22.15 Uhr in einem Sonderzug auf die Bahnreise. Diese wurde wenige Kilometer später jäh durch eine Sprengung mit nachfolgender Notbremsung auf freier Strecke gestoppt.

Also war schnellstmögliches Absitzen und verkrümeln ins unbekannte Gelände gefordert. Dort fiel es zunächst schwer, uns an irgendwelchen Wegmarken oder sonstigen Geländepunkten zu orientieren, um überhaupt festzustellen, wo wir uns im Gelände befinden. Nach einiger Zeit ist es uns aber gelungen, den Informanten im Wald zu finden, wo es weitere Aufträge gab. Von da an war die Orientierung sichergestellt.

Während der Nachtphase waren zahlreiche gegnerische Jagdkommandos zu Fuß und per Kfz unterwegs, um die Mannschaften aufzuklären. Diese Feindlage haben wir sehr ernst genommen. Langes Verharren im Gelände, sobald nicht identifizierbare Geräusche zu hören waren, weite Umwege an Stelle des direkten Weges, Geräusch- und Lichtdisziplin waren die Folge.

Diese vorsichtige Vorgehensweise, verbunden mit ein paar unnötigen Umwegen führten dazu, dass wir erst gegen 04.00 Uhr morgens als vorletzte Mannschaft in der Kaserne zurück waren. Da es auch auf die Nachtphase Zeitpunkte gab, von welchen für die vorletzte Mannschaft wohl nicht viele übrig bleiben würden, war für uns klar, dass wir bei der Siegerehrung am Sonntag, 03.03.2024 vermutlich einen der hinteren Plätze belegen würden.

Also waren wir schon mal erleichtert, als am letzten Platz die Mannschaft RK-Calw 2 und nicht wir aufgerufen wurde (Platz 24).

So wurden dann die Plätze von hinten nach vorne nacheinander aufgerufen. Wieder Freude, als wir bei Platz 14 – der Platzierung der letzten Teilnahme – nicht genannt wurden, also schon mal nicht schlechter als vor 2 Jahren.

Ja und dann wurden es einstellig. Sehr gut, weit mehr, als wir erwartet hatten. Die Plätze 9, 8, 7, 6 wurden aufgerufen. Da taucht dann erstmals ein wenig Hoffnung auf einen Platz am Treppchen auf. Allerdings hatten wir erwartet, dass es – wie schon ein paar Mal in der Vergangenheit – der fünfte Platz wird. Aber nein, der ging an die RK-Unlingen 1. Also wird es wohl der vierte Platz für uns werden. Wieder nein, der ging an die RK-Calw 1. Damit war uns erstmals ein Platz auf dem Treppchen sicher. Nach Aufruf der Mannschaft RK-Karlsruhe 1 auf Platz 3, war die Freude über unser hervorragendes Ergebnis riesig. Dass am Ende die RK-Marbach – 3-facher Vorjahressieger und aktueller Sieger der Deutschen Reservistenmeisterschaft – vor uns lag, spielte keine Rolle. Wir haben uns über den vollkommen unerwarteten 2. Platz wahnsinnig gefreut! Ein super Ergebnis bei der 10ten Teilnahme!

Ergebnisse der bisherigen Teilnahmen:
20036. Platz
20044. Platz
20067. Platz
20084. Platz
201110. Platz
20136. Platz
20175. Platz
201918. Platz
202214. Platz


23.02.2024 - AGSHP-Ausbildung in Roth

Gut 40 mittelfränkische Reservisten nahmen an der AGSHP-Ausbildung am 23.02.2024 in Roth teil. Sechs davon aus der RK-Großgeschaidt.

Die Ausbildung beinhaltete Schießen mit Pistole P8 und Gewehr G36 an den beiden AGSHPs im Standort Roth. Parallel dazu gab es Fernmeldeausbildung in Theorie und Praxis (diese leitete von uns Matthias Steinbauer). Insgesamt also 4 Stationen, wodurch Leerlauf/Wartezeiten ausgeschlossen waren. Insgesamt also eine gute Organisation. Beim Abschlussantreten wurden Schützenschnüre vergangener Wertungsschießen verliehen. Florian Ziegler erhielt die goldene Schützenschnur, 1. Wiederholung.



Winterwanderung - Schöner Start ins Jahr 2024

Die Nachtwanderung der RK ist schon jahrzehntelange Tradition. Zu dieser gehört auch, dass Organisator Peter für gutes Wetter sorgt. Das ist ihm auch heuer wieder gelungen. Um 17.45 Uhr hat es am Freitag 26.01.2024 zu regnen aufgehört, sodass die Wanderung um 18.00 Uhr trocken starten konnte. Über Röckenhof führte der Weg der 30 Teilnehmer zum Sportheim am Brander Weiher. Dort kam die Gruppe pünktlich um 20.00 Uhr an.

Dazwischen gab es im Wald beim "Kiberlersboch" einen Versorgungspunkt mit Glühwein und kleinen Snacks. Gut gestärkt machten sich die Wanderer gegen 23.00 Uhr auf den nun direkten Rückweg nach Großgeschaidt. Gegen Mitternacht dort angekommen, konnten wir auf einen sehr schönen, gelungenen Abend zurückblicken. Nochmals Dank an Peter und Ria für die Organisation!



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