Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Veranstaltungen 2003

Herbstmarsch Anlautertal

Am 25.10.2003 ging es für die Kameraden Steinbauer, Hetzner, Schüller und Meyer schon um 5 Uhr los ins Anlautertal bei Greding. Wie sich bei der Ankunft herausstellte, waren wir entgegen unserer Gewohnheiten eine Stunde zu früh angetreten. Dank unserer Überpünktlichkeit konnten wir aber bereits als 2. Mannschaft starten. Auf 2 Schleifen und rund 14 km ging es rund um Erlingshofen.
Auf der Schleife Nord war als erste Station eine Schlucht mittels Seilsteg zu überqueren, bevor wir zur Station Kfz-Schleuse kamen, wo ein Kfz kontrolliert und unsere Feststellungen verschleiert über Funk an die Leitung übermittelt werden mussten. Anschließend ging es zur San-Station mit Verwundetenversorgung und Fragebogen. Zum Abschluss der ersten Station ging es dann noch zum Waffendrill in einem verdunkelten Zelt, in dem eine P1, zwei G3 und ein MG zusammengesetzt und klar zum Gefecht gemacht werden mussten.
Die Nord-Schleife begann mit einem Minenfeld, von dem eine Skizze angefertigt und die verschiedenen Minen zugeordnet werden mussten. Weiter ging es zum G3-Schießen im freiem Gelände mit blauer Mun, bei dem auch das Annähern an die Stellung bewertet wurde. Als nächstes war eine Hindernisbahn zu überwinden, bevor wir an der letzten Station unser Wissen über die Bundeswehr und Wehrpflicht unter Beweis stellen konnten.
Aufgrund der starken Konkurrenz machten wir uns auch bei diesem Wettkampf keine allzu großen Hoffnungen, obgleich wir an keiner der Stationen richtig versagt hatten. Immerhin waren unter den 19 Mannschaften 2 wettkampferfahrene Münchener Mannschaften sowie aus Mittelfranken neben den 3 Nürnberger Mannschaften auch noch die RK Obermögersheim angerückt. Obwohl wir bei der Siegerehrung nur beim undankbaren 4.Platz aufgerufen wurden, war unser Minimalziel, die 4 anderen Mannschaften aus Mittelfranken und die 2 Münchner Mannschaften hinter uns zu lassen, erreicht.


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Wandertag in Heroldsberg am 19.10.2003


Auch in diesem Jahr nahmen wir wieder am Wandertag in Heroldsberg teil. Dass die Soldaten dabei schneller als die 'normalen' Wanderer marschieren und einen Rucksack mit mindestens 10kg auf dem Rücken tragen, kannten die meisten Wanderer ja noch vom letzten Jahr. Insider wissen nun: dies war auch für uns kein normaler Wandertag, sondern ein Leistungsmarsch. Für viele ein weiterer Punkt zum Erreichen des Reservistenleistungsabzeichens. Dementsprechend war auch die Beteiligung - etwa 60 gemeldete Teilnehmer gingen auf die Strecken zwischen 20 und 30 km. Der enge Zeitrahmen erlaubte kein langes Verweilen an den Versorgungsstellen und somit erreichten alle das gesteckte Ziel (wenn auch zum Teil mit etwas defekten Füßen). Die hohe Teilnehmerzahl bescherte uns auch den 1. Preis als teilnehmende Ortsmannschaft sowie einen schönen Pokal. Dafür auch Dank an die Teilnehmer aus der Kreisgruppe Mittelfranken-Ost, die ja auch für unsere RK gestartet waren.


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Bezirksvergleichschießen Mittelfranken 2003

Am 18.10.2003 machten wir uns zu siebt auf nach Roth, um am Bezirksvergleichschießen des Bezirkes Mittelfranken teilzunehmen. Mit nur 10 Minuten Verspätung waren wir für großgeschaidter Verhältnisse ungewöhnlich pünktlich. Für unsere RK gingen als Mannschaft HF Dieter Gemmel, HF Matthias Steinbauer, F Reinhold Hetzner und OG Stefan Meyer an den Start. Da unsere Mannschaft mir 4 Wettkämpfern bereits komplett war, startete OG Yves Goergen als 4. Wettkämpfer bei einer anderen RK-Mannschaft (bei denen war der 4. Mann nicht angetreten). OG Peter Forna war als Funktioner bei der Aus- und Weiterbildung Gewehr G36 im Einsatz, HF Rainer Goergen leitete die Station San-Ausbildung.
Nachdem wir in den vergangenen Jahren bei dieser Veranstaltung nur bedingt erfolgreich waren, gingen wir auch an diesem kalten Morgen ohne Hoffnungen auf einen Pokalplatz an den Start.
Als erstes stand ein Gruppenschießen mit G3 auf Klappfallscheiben auf dem Programm. 50 Schuß Munition wurden in der Gruppe verteilt und sollten für 30 zu bekämpfende Ziele ausreichen. OG Meyer wurde als Alarmposten bestimmt und alarmierte durch Schuß den Rest der Mannschaft, der dann in die Stellung rannte, um gemeinsam die 200 Meter entfernten Ziele zu bekämpfen.
Nach 4 Minuten und somit nur der Hälfte der vorgegebenen Zeit waren alle Ziele bekämpft und noch 17 Schuß Restmunition vorhanden, was uns zusätzlich Punkte verschaffte. (Auch wenn es für einige Mannschaftsmitglieder ungewöhnlich war, erhaltene Munition zurückgeben zu müssen!)
Die zweite Station war die San-Station, wo durch jeweils 2 Soldaten ein bewusstloser Verletzter mit Kreislaufstillstand reanimiert werden musste. Dank unserer Wettkampferfahrung war diese Station für uns fast Routine und wir schafften 96 von 100 erreichbaren Punkten.
Als dritte Station stand der Lauf mit Handgranatenwerfen am Wendepunkt und anschließendes MG-Schießen auf dem Programm.
Diese Station konnten wir mit Laufzeiten zwischen 4 und 5 Minuten, 3 von 8 Treffern beim Handgranatenwerfen sowie 71, 55, 55 und 47 von jeweils 80 Ringen beim MG-Schießen auch verhältnismäßig gut abschließen.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Rahmenprogramm, bei dem es um das Bergen von Verletzten aus Minenfeldern, Handhabung des G36, Sicherheitspolitik und das Führen von Schießkladden ging.
Gegen 16.30 Uhr fand die Siegerehrung statt. Das primäre Tagesziel, die 3 Nürnberger Mannschaften hinter uns zu lassen, war schon bei der Verkündung von Platz 10 erreicht.
Dass es am Ende für uns Platz 2 unter 28 Mannschaften aus ganz Mittelfranken werden sollte, hat uns dann aber schon sehr positiv überrascht. Übrigens, die Mannschaft von Yves erreichte immerhin auch noch den 8. Platz; und dabei kannten sich die Teilnehmer vorher nicht einmal.


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deutsch-amerikanische Schießveranstaltung

In der politischen Großwetterlage sind Begriffe wie "Spannungen" oder "Meinungsverschiedenheiten" noch die dezenteren Umschreibungen für das derzeitige Deutsch-Amerikanische Verhältnis. Da auf der politischen Schiene zurzeit eher Sprachlosigkeit vorherrscht, erscheint es um so wichtiger, nichtoffizielle, private gegenseitige Kontakte intensiver zu pflegen. Derartige partnerschaftliche Beziehungen bestehen auch zwischen der Kreisgruppe Mittelfranken-Ost des Verband der Reservisten und amerikanischen Einheiten im Standort Hohenfels. Und obwohl der Krieg im Irak noch am laufen war, konnte eine gemeinsame Schießveranstaltung am Samstag, 27.04.2003 auf der Standortschießanlage in Roth, durchgeführt werden.
40 aktiven amerikanischen Soldaten sollte die Gelegenheit gegeben werden, beim Schießen mit deutschen Handfeuerwaffen die Bedingungen zum Erwerb der deutschen Schützenschnüre in Gold, Silber oder Bronze zu erfüllen. Im Gegenzug konnten ca. 40 Reservisten mit den amerikanischen Waffen Pistole Beretta und Gewehr M16 die entsprechenden amerikanischen Auszeichnungen Expert, Sharpshooter oder Marksman erwerben. Die Bedingungen zum Erwerb der amerikanischen Schießabzeichen mit der Pistole sind relativ großzügig gestaltet, so dass alle deutschen Schützen eine der 3 Klassen erreichten. Beim Schießen mit dem M16 war dagegen schon mehr Erfahrung - und auch Glück - gefragt um die anspruchsvollen Vorgaben zu erfüllen. Nur fünf Schützen gelang hier die Qualifikation für "Expert".
Unter diesen waren die Großgeschaidter Reservisten besonders erfolgreich:

 PistoleGewehr M16
Matthias Steinbauer   ExpertSharpshooter
Stefan MeyerSharpshooter   Expert
Dieter GemmelExpertExpert
Reinhold HetznerExpertExpert
Bei den Amerikanern werden die Schießabzeichen für jede einzelne Waffe vergeben.
Dagegen muss ein Schütze den sicheren Umgang mit mindestens 2 verschiedenen Waffen nachweisen, wenn er eine Schützenschnur der Bundeswehr erwerben will. Diese zugegebenermaßen schwierigeren Bedingungen konnte kein Amerikaner für "Gold" erfüllen. Fast alle erreichten aber die geforderten Leistungen für Silber und Bronze.
Neben diesen persönlichen Erfolgen eines jeden einzelnen Teilnehmers war es Organisatoren und Schützen aber besonders wichtig, dass man in Zeiten der Krise dennoch den gegenseitigen Kontakt weiter pflegt. Auch und gerade deshalb war dieses Schießen eine besonders gelungene Veranstaltung.


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Besuch bei EADS

Statt eines "herkömmliches" RK-Treffens stand eine Werksbesichtigung bei der Firma EADS (European Aeronautic Defence and Space Company) auf dem Plan. Immerhin 21 Kameraden haben sich für Dienstag, den 21.04.2003 Urlaub genommen, um vor Ort die Firma zu besichtigen, in der zur Zeit alle 180 bestellten deutschen Eurofighter-Kampfflugzeuge endmontiert, und in der für alle ca. 630 international georderten Flugzeuge die Rumpfmittelteile gebaut werden. Diese äußerst interessante Besichtigung war in ein ganztägiges Ausflugsprogramm eingebaut.
Los ging's um 08.00 Uhr in Großgeschaidt mit dem Bus. Erster Anlaufpunkt war das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt. Dort konnte jeder nach eigener Interessenlage die Ausstellungen im Neuen Schloss oder im Reduit Tilly besichtigen. Mittagessen gab's ebenfalls in Ingolstadt, bevor uns dann der Bus nach Manching brachte.
Während der ca. 2 1/2-stündigen sehr professionellen Führung, konnten wir uns nicht nur über den Stand der Dinge bezüglich des Eurofighters informieren. Im Werk werden auch die Wartungsarbeiten für alle deutschen Militärflugzeuge durchgeführt. So war hautnaher Kontakt auch mit den Typen "Tornado", "Trans-All", "Breguet Atlantic", "AWACS" und "F4-Phantom" möglich. Den Abschluss bildete ein Besuch des firmeneigenen Museums mit Flugzeugen des großen deutschen Luftfahrtkonstrukteurs Willi Messerschmitt. Dies war auch der einzige Bereich, in dem fotografiert werden durfte, weshalb auch nur von dort Bilder vorhanden sind (Fotoalbum).
Auf dem Rückweg war ein Zwischenstopp bei unseren Freunden, der Marinekameradschaft Ingolstadt, selbstverständlich. Im vereinseigenen Gasthaus in Oberhaunstadt wurde zu Abend gegessen. Wer wollte konnte an diesem Tag sein drittes Museum im Vereinsheim besichtigen, das sich natürlich mit maritimen Dingen aus Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt.
Rund 12 Stunden nach Abfahrt waren wir dann pünktlich wieder zurück in Großgeschaidt, wo ein Teil von uns den sehr gelungenen Tag im Vereinslokal "Gasthaus Prießmann" ausklingen lies.


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Kreis-Vielseitigkeitswettkampf 2003


So langsam machen wir uns bei den anderen Wettkampf-Mannschaften im Kreis Mittelfanken-Ost richtig unbeliebt. Nicht nur, dass wir den Wanderpokal letztes Jahr nach dreimaligem ununterbrochenem Gewinn behalten durften, auch in diesem Jahr machten wir unserem 'schlechten' Ruf alle Ehre und belegten mit unseren beiden Mannschaften wieder die Plätze 1 und 2.
Nachdem der Wetterbericht noch alles Mögliche vorhergesagt hatte, hatten wir ideales Wettkampfwetter. Somit hatten die teilnehmenden Mannschaften alle die gleichen Chancen.
Wir sind jedenfalls stolz, dieses gute Ergebnis auch mit jungen Teilnehmern, die zum ersten Mal an einem solchen Wettkampf teilgenommen haben, erreicht zu haben. Dies zeigt uns, dass wir auch für die Zukunft gut gerüstet sind.
Bilder der Siegermannschaften:


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Günther-Ott-Gedächtnispreis für RK Großgeschaidt


Im Jahre 2000 hat die Kreisgruppe Mittelfranken-Ost beschlossen, einen Preis im Gedenken an den verstorbenen Kreis-Organisationsleiter Günther Ott, zu stiften. Mit diesem Preis sollen ausdrücklich keine Wettkampfleistungen, in welchen Disziplinen auch immer, sondern besondere Verdienste in der Verteidigungspolitischen- und Öffentlichkeitsarbeit, gewürdigt werden.
Für das Jahr 2003 geht dieser Wanderpreis nun an die RK Großgeschaidt.
Damit soll das besondere Engagement unserer Kameradschaft im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit gewürdigt werden. Speziell die aufwendige und personalintensive Ausgestaltung des "Erlebnistags in der Natur" im Rahmen des Kinderferienprogramms 2002 der Marktgemeinde Heroldsberg hatte die Entscheidungsträger beeindruckt.
Wir nehmen diesen Preis mit Stolz und dankend entgegen, gerade auch weil uns mit dem Namensgeber Günther Ott durchweg gute Erinnerungen verbinden.


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Winterorientierungsmarsch 2003

Im näheren Umfeld von Großgeschaidt ist uns fast jeder Baum und Strauch schon bestens bekannt. Deshalb war das Hirschbach- und Pegnitztal in der Hersbrucker Schweiz der Austragungsort des 19. Winterorientierungsmarsches unserer RK am 18.01.2003.
7 Mannschaften à 3 bzw. 4 Kameraden begannen den Wettkampf zunächst mit einem Langwaffenschießen im Schützenhaus Heuchling. Vier Gewehre - G3 (HK41), G36 (SL8), Karabiner 98, M1 - die in der Bundeswehr verwendet wurden bzw. noch werden, waren zu schießen. Von dort ging's mit Pkw zum eigentlichen Wettkampfstart, einem Parkplatz bei Hegendorf.
Nach Beantwortung eines Fragebogens gelangten die Mannschaften zur wohl interessantesten Aufgabe: dem Klettern auf dem Höhenglücksteig. Dort war eine viertelstündige Passage im Schwierigkeitsgrad "mittel" zu durchlaufen. Nach Bewältigung von ca. 200 Höhenmetern erreichten die Wettkämpfer die Station "Selbst- und Kameradenhilfe", wo eine Unterarmfraktur zu versorgen war. Über einen "Toten Briefkasten" bei der Höhle Windloch, an dem wiederum Fragen zu beantworten waren, ging's zur Station "Handgranatenzielwurf". Nächster Anlaufpunkt auf der ca. 12 Kilometer langen Orientierungsstrecke, war die Station "Waffenausbildung" an G3 und P1. Dort wurde das Zusammensetzen der teilweise zerlegten Waffen auf Zeit geübt. Ein zweiter "Toter Briefkasten" mit Fragen folgte, dann führte der Weg hinunter ins Pegnitztal bei Artelshofen. Auf der eisfreien Pegnitz waren die Wettkämpfer bei der ca. 700 Meter langen Schlauchbootfahrt noch einmal richtig gefordert. Endstation war das Gasthaus "Pechwirt", wo sich Wettkämpfer und Funktionspersonal ihr redlich verdientes Abendessen schmecken ließen.
An dieser Stelle sei auch den zahlreichen Helfern an den Stationen gedankt, ohne die kein Wettkampf möglich wäre. Besondere Unterstützung haben wir wieder durch das BRK Heroldsberg und die Jugendfeuerwehr Neunhof erfahren. Am Ende gab's natürlich auch eine Siegerehrung, die Platzierungen spielten aber eigentlich keine große Rolle. Hauptsache, den Teilnehmern hat es gefallen und sie haben interessante Erfahrungen und Erlebnisse mitgenommen.


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