Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.
- Reservistenkameradschaft Großgeschaidt -

 




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Bezirksvergleichswettkampf und 25 Jahre RK Großgeschaidt

Datum: Samstag, 24. Oktober 2009 | Ort: Großraum Großgeschaidt

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Gerhard Schüller wertete am Endpunkt den Score-Lauf aus. Außerdem mussten die Mannschaften das Ergebnis der Erkundung per Funk übermitteln, wozu ein Funkgerät SEM70 fachgerecht aufgebaut und betrieben werden musste, authentisieren und verschleiern inklusive. Kamerad Reisinger unterstützte Gerhard dabei.

Wegen unklarer Minenlage im Einsatzgebiet war das Schlauchboot als Transportmittel gefragt. Alexander Ballhorn und Matthias Löb schickten die Mannschaften auf die Zeitstrecke.

Abenteuerlich mutete der doppelte Seilsteg im Wald in 6-8 Metern Höhe an, aber nur zwei Wettkämpfer verweigerten die Teilnahme. 

Vom Seilsteg aus ging es dann gleich in die ca. 70 Meter lange Rollenbahn über, welche über einen weiteren Weiher führte. Mit großem technischen Aufwand war diese Station durch das THW Baiersdorf und die Kameraden Matthias Steinbauer, Stefan Meyer, Stefan Giering, Peter Schell und Tochter Lisa, aufgebaut und betrieben worden. Johannes Dumhard und das Quad-Medics-Team halfen mit aus.

Einen Zeitplan immer exakt einzuhalten, kann außerordentlich schwierig sein. Das weiß Jürgen Gößwein - Chef der OPZ - aus seinem zivilen Beruf in der Lokleitung der deutschen Bahn. Dennoch ist es ihm weitestgehend gelungen, alle Mannschaften zeitgerecht in die bevorstehenden 3 Schleifen einzuweisen und auf die Strecken zu schicken.

Das Küchenteam mit Bernd Simon, Gerhard Kuncz, Ewald Hetzner, Reinhard Stammberger. Ihnen ist es gelungen den Geschmack von Wettkämpfern und Abendgesellschaft perfekt zu treffen. Bereits ab 05.30 Uhr gab es Kaffee, Tee und Kuchen, ab 06.30 Uhr kamen belegte Brötchen dazu. Im Laufe des Vormittags folgten warme Gerichte, wie Leberkäse, Braten, Bratwürste, die dann ganztägig vorrätig gehalten wurden.

Der, der eigentlich den Überblick über das Geschehen behalten sollte, was ihm aber nicht immer gelang; Reinhold Hetzner

Schießstandleiter Detlef Reusch, unterstützt von Herbert Daschner, Horst Jungbauer und Hans Proft führte das Kurzwaffenschießen mit den Bw-Pistolen P1 und P8 durch. Mit jeweils 5 Schuss Präzision und Duell konnte jeder Schütze maximal 100 Ringe erzielen.

Nach dem Ausweichen der Gruppe an der verminten Brücke, wurde im Obstgarten eine Rast eingelegt. Allerdings meldete der ausgelegte Alarmposten bald auftretende Feindkräfte im Vorfeld, welche durch Handgranaten zu bekämpfen waren. Thorsten Körber, Herbert Stockinger und Thorsten Hetzner stellten das Funktionspersonal bei dieser Aufgabe.

Beim vorhergegangenen Handgranaten-Gefecht wurden die Handfeuerwaffen der Gruppe schwer in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb war Waffenreinigen an MG3, P8 und zwei G36 angesagt ...

... und anschließendes Zusammensetzen auf Zeit. Stationsleiter Dieter Gemmel.

In den Händen der Kameraden der RK-Nürnberg lag die perfekt ausgearbeitete Aufgabe „Betreiben eines Checkpoints“. Einteilung der eigenen Gruppe und des zusätzlich vor Ort zur Verfügung stehenden Personals durch den Gruppenführer, sowie Bewältigen von 3 Szenarien standen auf dem Plan. Zuerst mussten zwei betrunkene Einheimische unkompliziert durch den Checkpoint gelotst werden...

.... Dann stand eine Kfz-Kontrolle an, welche auch noch durch einen Pressevertreter gestört wurde. Währende der Kontrolle tauchte vor dem Checkpoint eine weitere Person auf, welche sich schnell näherte und als Selbstmordattentäter identifiziert wurde. Schnelles Handeln war also gefragt.

Eine Brücke über die Gräfenbergbahn lag auf dem Patrouillenweg der Mannschaften. Allerdings war diese erkennbar vermint. Verhalten nach EMMA (Erkennen, Markieren, Melden, Ausweichen) war hier gefordert. Joachim Haier, Horst Engel und Michael Friedrich trugen hier Verantwortung.

Die körperliche Belastung der Teilnehmer auf dieser Schleife war noch nicht vorbei. Noch einmal 700 anstrengende Meter standen beim Transport eines ca. 80 Kilo schweren Verwundeten mit Tragetuch bevor. Helmut Merz, Rainer Emmlinger und Johannes Gottschalk führten diese Station.

Aufwändig vorbereitet durch Kurt Pohl war die SE-Station im ehemaligen Gasthaus zur Linde. In der Bataillonsfernmeldezentrale gab es eine Explosion, flüchtende Personen wurden durch Zivilisten beobachtet, ein eigener Soldat wird noch im einsturzgefährdeten Gebäude vermutet. Aufklärung im Gebäude unter Eigensicherung war gefordert, Abstützen einsturzgefährdeter Bereiche war notwendig. Erschwert wurde das Ganze durch versteckte Ladungen, Stolperdrähte usw. Eine sehr schwierige Aufgabe, an der auch Willi Fochler, Walter Holweg und Michael Soziaghi mitwirkten.

Der verletzt geborgene Kamerad wurde in der gleich daneben stattfindenden Station „Selbst- und Kameradenhilfe“ (hoffentlich) fachmännisch versorgt. Ob dies gelang, bewertete Rainer Goergen, tatkräftig unterstützt durch Walter Reinfelder und André Strobel, beide vom BRK Heroldsberg.

Sicherlich ein besonderer Höhepunkt war der Schießsimulator im Feuerwehrhaus Großgeschaidt, betreut durch die Fa. Waffen Stark sowie Manfred Gebhardt. Parallel dazu musste im Feuerwehrhaus ein RoE-Fragebogen zu Einsatzgrundsätzen beantwortet werden. Dafür verantwortlich waren Peter Forna und Kamerad Sichermann von der RK-Nürnberg.

Land- und Luftfahrzeugerkennung als Bildershow auf 2 Laptops wurden im Vereinslokal Gasthaus Prießmann durch Roland Jordan von der RK Rednitzhembach geleitet. 

Der Score-Lauf, also ein Orientierungslauf auf Zeit, bei dem möglichst viele auf einer Karte vorgegebenen Punkte anzulaufen sind, stellte für viele Mannschaften eine unlösbare Aufgabe dar. Das war von Udo Stammberger und Dieter Rudloff auch so beabsichtigt. Wenn sich die Mannschaft nicht aufteilt, konnten in der Vorgabezeit von 40 Minuten unmöglich alle Punkte erreicht werden. Aufteilen war aber bei nur einer Karte auch ein Risiko. Eine schwere Entscheidung für die Mannschaften. Nicht wenige haben sich nach der Entscheidung für Aufteilen um viele Punkte anzulaufen, nicht mehr rechtzeitig am Endpunkt zusammengefunden, große Punktverluste waren die Folge. An den Anlaufpunkten waren Fragen zu sicherheitspolitischen Themen zu beantworten.

Auch bei den Reservisten ist der PC nicht mehr wegzudenken. Eine schnelle, zuverlässige Auswertung ist aber nur möglich, wenn die Daten gewissenhaft eingegeben werden. Garant dafür war Philipp Anacker.

Haus- und Hoffotograf Yves Goergen sorgte als 'Kriegsberichtserstatter' für professionelle Bilder des Geschehens.

Das Organisationspersonal am Morgen

Oberst Reinelt, stv. Kommandeur Landeskommando Bayern

Marsch durchs Dorf

Marsch durchs Dorf

Siegerehrung mit Fackelbeleuchtung

Siegerehrung mit Fackelbeleuchtung

Pokalübergabe an die Sieger-Mannschaft Skizug Mittelfranken

Abspielen der Bayern- sowie der Nationalhymne

Holt nieder Flagge!

gemütliches Beisammensein im Vereinsraum

Ablaufoffizier Maj Chr. Emmerling und Bürgermeister Schalwig, jetzt zumindest in (teil-)flecktarn (korrekter DstGrd StAp d.R.)