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Veranstaltungen 2012
Schafkopfturnier (30.04.2012)
Zum 1., zum 2., zum 25ten mal Schafkopfturnier!
Bescheiden waren aus heutiger Sicht die Anfänge beim ersten Großgeschaidter Schafkopfturnier im Jahre 1988 mit 40 Kartlern im Feuerwehrhaus Großgeschaidt.
Aber damals hatten wir uns auch über diese Teilnehmerzahl sehr gefreut, das Ganze war ein Experiment, niemand wusste, wie sich die Sache anlassen würde.
Von Jahr zu Jahr wurden es beständig mehr Kartelfreunde, die zu unserem Turnier kamen.
Da war es sehr hilfreich, dass ab 1995 der nagelneue Vereinsraum im Großge-schaidter Kindergarten als Austragungsort zur Verfügung stand.
Ohne diesen wäre die bisherige Rekord-Teilnehmerzahl von 136 Kartlern im April 2005 für uns auch nicht zu bewältigen gewesen.
Das ausgezeichnete Frühsommerwetter lies für das diesjährige Turnier am 30.04.2012 keine allzu große Beteiligung erwarten, wir hatten uns auf max. 80 Spieler eingerichtet.
Deshalb wurde es gegen 20.00 Uhr etwas hektisch, als für die 116 anwesenden Kartler noch Tische hergerichtet, sowie dieses und jenes organisiert werden musste.
Aber das Organisationsteam hatte die Sache gewohnt gut im Griff, mit 10minütiger Verspätung konnte Spielleiter Gerhard Kuncz den Abend starten.
Anbei einige Momentaufnahmen des sehr gut gefüllten Saales und des Preistisches.

Als Sieger (siehe Fotos) des diesjährigen Turniers ging Manfred Bleisteiner mit 83 Punkten hervor, gefolgt von Hans Göhring (78 Punkte) und Jürgen Schiehofer (73 Punkte). Sie erhielten Geldpreise. Weitere ca. 40 Sachpreise folgten.
Bei dieser Gelegenheit möchte sich die Reservistenkameradschaft Großgeschaidt bei all denjenigen bedanken, die uns seit 25 Jahren die Treue halten und zum Teil ununterbrochen am Turnier teilnehmen.
Beim Überfliegen der Teilnehmerliste fallen dabei – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einige Namen sofort ins Auge: Richard Jakubith zum Beispiel, oder Karl Hütter, der mit Platz 13 der erfolgreichste diesjährige Großgeschaidter Teilnehmer war. Georg Schwemmer, oder Ewald Hetzner, Platz 25 und damit erfolgreichstes RK-Mitglied, Hermann Haueis, Ludwig Knör, Hans Horlamus, Helmut Hartnagel, Gabi Gebhardt, Wendelin Lang, Franz Behrschmidt oder Josef Hößl, der mit -97 Punkten heuer den Trostpreis als Vorletzter erhielt.
Nach 2 Stunden waren auch der Abbau und das Aufräumen am nächsten Morgen zügig durch die Helfer erledigt.
Vielen Dank allen Teilnehmern sowie den Helfern bei Aufbau, Durchführung und Abbau.
Und hier die glücklichen Sieger:

Kurzwaffenmeisterschaft (28.03.2012)
Nach einem tollen Winterstart – was die Teilnehmerzahlen anbelangt – folgte eine von Frühjahrsmüdigkeit geprägte Phase, die sich auch bei der traditionellen Kurzwaffenmeisterschaft unserer RK fortsetzte. Selbst der Organisator, unser Schießsportbeauftragter Stefan Meyer, konnte aus beruflichen Gründen erstmals nicht daran teilnehmen. Ein schlechtes Omen, welches den Abend prägen sollte.
Dies zeigte sich zum Einen in nur 13 Wettstreitern, zum Anderen auch in wirklich mäßigen Schießergebnissen.
Dabei sah es im hinteren Bereich noch gut aus. Manfred Meier, zum ersten mal dabei, erreichte als dreizehnter immerhin 64 Ringe, da hatten wir schon viel schlechtere Ergebnisse. Willi Fochler folgte mit 95 Ringen, Philipp Anacker schoss unter Zeitdruck – er musste noch zur Waffensachkundeprüfung nach Veitsbronn – 105 Ringe.
Platz 10 für Ewald Hetzner mit 125 Ringen, dann Punktgleich zweimal Platz 8 mit 137 Ringen für Rainer Goergen und Gerhard Schüller. Siebter Matthias Steinbauer, 174 Ringe, sechster Hans Proft mit 190 Ringen.
Dann kamen immerhin Ergebnisse über 200 Ringe, aber alle verbleibenden Teilnehmer lagen – mit Ausnahme von Detlef – um rund 30 Ringe unter ihren Möglichkeiten.
Platz 5 Reinhold Hetzner 204 Ringe, Vierter wurde Roland Vogel mit 210 Ringen.
Die begehrten Essenstrophäen erhielten Peter Schell als Dritter mit 212 Ringen, Dieter Gemmel mit 218 Ringen und Detlef Reusch, welcher als Einziger seine konstant gute Form gehalten hatte, wurde mit 227 Ringen erstmals Erster in diesem Wettbewerb. Glückwunsch.

Winterwettkampf (11.02.2012)
Nachdem unser Winterwettkampf im letzten Jahr wettermäßig eher ein Wandertag war, machte der Winter in diesem Jahr ernst. Die gemeldeten Temperaturen vom Flughafen Nürnberg: -17°C um 7 Uhr und noch -6°C um 15 Uhr. Über Schnee, und davon gab es ausreichend, dürfte es noch kälter gewesen sein. Dafür schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel, was ohne Sonnenbrille zu Problemen führen konnte.
Die erste Station war beim Schützenhaus in Forth. Zuerst mussten einige 100m gelaufen werden. Danach waren jeweils 5 Schuss mit G36 und P8 abzufeuern - das Ganze natürlich auf Zeit. Insbesondere der Dauerlauf war bei diesen Temperaturen nicht ganz einfach.
Zur nächsten Station marschierten wir nach Karte über die Schwabach auf eine Anhöhe. Hier galt es mit vorhandenen Hilfsmitteln wie Scherenfernrohr und DF zwei vorgeschobene Beobachter zu erkennen, die Entfernung zu schätzen und eine ordentliche Meldung für die Artillerie zu erstellen.
Danach ging es wieder mehrere km zur nächsten Station. Hier wechselten wir wegen vermintem Gebiet auf ein vorhandenes Schlauchboot und fuhren die Schwabach runter. Für die ersten beiden Mannschaften war dies eine besondere Herausforderung, da sie den Weg für die nachfolgenden Mannschaften durch das Eis brechen durften. Zum Glück hielt das Schlauchboot durch sodass dieses Jahr die Badesaison von uns noch nicht eröffnet wurde. Durch das tief verschneite und gefrorene Schwabachtal ging es nun zur nächsten Station, die wie immer vom BRK Heroldsberg betrieben wurde. Angenommen wurde ein Oberschenkeldurchschuss, wobei der Verwundete im Laufe der Erste-Hilfe-Maßnahmen bewusstlos wurde und entsprechend gelagert werden musste.
Zur nächsten Station ging es in 2 Etappen. Es waren nur die Koordinaten des nächsten Punktes, einem Baum im angrenzenden Wald bekannt. Dort hingen dann die Koordinaten der nächsten Station. An dieser galt es, Fragen zu Aufgaben und Material der Bundeswehr zu beantworten. Bei den vielen neu in der Truppe angekommenen Fahrzeugen war dies nicht immer ganz einfach.
Die nächste Station befand sich in der Käswasserschlucht und wurde von der Feuerwehr Neunhof betrieben. Diese hatten einen doppelten Seisteg über die Schlucht gespannt. Danach mussten sich die Teilnehmer in die Schlucht abseilen und auf der anderen Seite wieder an einem Seil nach oben hangeln. Hier war natürlich auch die Zeit relevant. Nach ca. 9 km querfeldein war dies auch nicht ganz einfach, aber irgendwie schafften es alle.
Zur nächsten Station führte uns nun der lange Weg bergauf bis kurz vor Großgeschaidt. Hier war ein Handgranatenwurfstand aufgebaut. An sich nichts besonderes, wenn nur manchmal nicht noch das lange Suchen nach den Übungshandgranten im tiefen Schnee gewesen wäre.
Zur nächsten und letzten Station im Feuerwehrhaus Großgeschaidt war es nun nicht mehr weit. Hier galt es, eine P1, ein G3 und ein MG3 so schnell wie möglich zusammenzusetzen. Für unsere jüngeren Kameraden etwas schwierig, da sie diese Waffen nicht mehr aus dem aktiven Dienst kannten. Aber Hilfe innerhalb der Gruppe war zugelassen, sodass auch dies gemeistert werden konnte.
Damit war unser Wettkampf beendet. Dass die am Anfang angegebene Endzeit um Stunden überschritten wurde, war nicht so schlimm. In der Sonne war die Kälte, gerade beim marschieren, auch nicht so unangenehm. Ebenso sorgte der Schnee dafür, dass die Schuhe sauber blieben. Nach Eintreffen der letzten Mannschaft (es waren 6) erfolgte die Auswertung und die Siegerehrung. Für viele war dies aber der uninteressanteste Teil der Veranstaltung. Organisation, Leistung und Kameradschaft waren wichtiger, und da konnte sich nun wirklich niemand beschweren. Es war halt mal wieder ein richtig schöner Winterwettkampf, der seinem Namen alle Ehre machte.
Winterwanderung (27.01.2012)
Der Winter war bis Ende Januar eher ein kühler Frühling - von Eis und Schnee keine Spur. Aber irgendwie schaffte es Peter doch wieder, etwas Winter in die Winterwanderung zu zaubern. Kurz vor dem Start fing es ganz leicht zu schneien an und die Temperaturen waren so um die 0°C, sodass das Ganze langsamer taute als vom Himmel fiel.
Also marschierten wir ziemlich pünktlich wieder bei Reinhold auf dem geräumten Fahrradweg in Richtung Kalchreuth los. Auf halber Strecke ging es dann nach rechts auf einem (nicht geräumten) Feldweg zuerst über die alte Eisenbahnbrücke und danach an den Gleisen entlang in Richtung Kalchreuther Bahnhof. Die Schneehöhe von ca. 1 cm lies dann doch etwas Wintergefühl aufkommen. Kalchreuth wurde nördlich umgangen. Der weitere Weg wurde dann wie immer durch das angelegte Verpflegungsdepot unterbrochen. Und auch wie immer gab es dort auch feste Nahrung, wobei zumindest die Erwachsenen der flüssigen (Glühwein) den Vorzug gaben.
Der weitere Weg führte dann durch den Wald bei leichtem Schneefall zum Sportplatz Kalchreuth. In der Gaststätte war für uns schon reserviert. Inzwischen war es doch noch etwas mehr Winter geworden. Nach dem Essen löste sich die Gruppe relativ schnell auf. Es schneite die Nacht noch weiter und am nächsten Morgen lagen dann doch fast 10 cm Schnee. Mehr kam allerdings nicht mehr dazu.
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